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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

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M  u  s  s  a  f  i  a.

Fol.  137—154.
Fol.  155.  BERTRAN  DE  BORN  cantö  le  armi  con  alto
stile  su  questa  maniera:
No  puesc  mudar  c’un  chantar  non  esparja,
Pueis  oc  e  non  ha  mes  fuec  e  trach  sanc.
In  ACDFIKMRTUY.  —  g  mit  Formvarianten:  puosc
qun  norm.
Fol.  156.  Enthielt  wol  Lieder  desselben,  da  vorher  sich
diese  Stelle  findet:
Fol.  157.  Ebbe  ardimento  di  vantarsi  ch’  egli  avea  piü
senno  che  niuno  altro  .  .  .  come  appare  per  lo  principio  d’  una
canzone,  dove  dice  :
Ar  es  ben  dretz  que  vailla  mos  chantars
E  mos  bos  sons  e  mos  sotilz  trobars.
Es  ist  mir  nicht  gelungen  das  Lied  zu  finden,  dem  diese
zwei  Verse  entnommen  sind.

Die  Bestimmung  der  Zugehörigkeit  dieser  Hs.  ist  überaus
leicht.  Der  Umstand,  dass  alle  citirten  Lieder  in  M  enthalten
sind,  dass  zwei  nur  noch  in  E,  und  eines  ausschliesslich  in  M
vorkommt,  macht  es  schon  von  vornherein  überaus  wahrscheinlich, ­
  dass  das  LAsc.  mit  M  innig  zusammenhängt.  Das  Liederverzeichniss
  von  M  ist  nicht  gedruckt  worden,  wol  aber  jenes
von  g,  das  nach  den  Angaben  von  Raynouard,  Bartsch,  Meyer
eine  Abschrift  von  M  ist.  Grtitzmacher,  welcher  g  beschrieb, 1
meint,  die  Hs.  gehöre  ,wohl  dem  Anfänge  des  XVII.,  vielleicht
noch  dem  XVI.  Jahrhd  an,  also  jedenfalls  eher  der  zweiten  als
der  ersten  Hälfte  des  letzteren.  Dies  würde  allerdings  eine
Beziehung  zwischen  g  und  Barbieri  (f  1571)  nicht  unbedingt
ausschliessen,  sie  dennoch  etwas  unwahrscheinlich  machen.  Indessen ­
  mag  Grützmacher,  welcher  bei  der  Altersbestimmung
der  Hss.  nicht  immer  genau  verfahren  zu  sein  scheint, 2  sich
1  Archiv  35,  85  f.  (im  Grundriss  S.  30,  Anm.  32,  durch  Versehen  ,96  f.‘).
2  Vgl.  z.  13.  Bartsch  im  Jahrb.  XI  23.
            
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