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M u s 8 a f i a.
Servir, qu’ieu am; qnar hom que viu smarritz
Non pot de cor far bos faitz ni grazitz;
Doncs es merce sim fai la plus grazida
Yiure jauzen, pos als nom ten a vida.
Das Lied ist in CFIKMRde enthalten, die erste
Strophe in D c .
Fol. 9. GUILLEM DE SALANHAC che cantö per la
contessa di Burlatz figliuola del conte Raimondo di Tolosa, di
cui dice nella chiusa di una sua canzone:
Pros comtessa, sobrenom avetz ver
Car gen burlatz 1 e metetz vostr’aver
E faitz tezaur de fin pretz benestan,
C’autra dompna del mon non val aitan.
Es muss das Lied A vos cui tenc per domn’e per seignor
gemeint sein, welches in Ce unserem Dichter (C Salinhac, e
-ank-), in R aber Gui d’Uisel zugeschrieben wird. J hat nur
die erste Strophe, und zwar anonym. Das Lied wurde von
Raynouard III 394 2 abgedruckt. Den oben angeführten Versen
entsprechen bei ihm folgende:
Bella dompna, de vos puesc dir en ver
Que de fin pretz, d’amicx e de poder
Creyssetz totz jorns eus anatz melhuran,
Qu’autra dompna del mon ges no val tan.
1 Bedeutet wol ,verschwenden' oder mehr optimistisch ,freigebig vertheilen'.
Es ist das pevch'e burlif von Inf. VII 30. Sind andere provenzalische
Beispiele bekannt?
2 Rayn. nennt den Dichter Girant de S.; wol aus Versehen, da keine Hs.
diese Angabe bietet. — Es möge bei dieser Gelegenheit hier eine Bemerkung
Platz finden. C e enthalten ein anderes Lied Guillem’s de S.:
Per solatz e per deport. Bartsch verzeichnet es unter Guiraut de S. und
zwar nach R. Aber sowol Meyer in seiner Beschreibung von R als Bartsch
selbst in der Chrest. geben an, in R finde sich nur der Anfangsbuchstabe
G. und dann de Solovkan. Wenn wir letzteren Namen nach C e richtig
stellen, so müssen wir umsomehr diesen Hss. bei der Erklärung der Initialis
folgen. —• Nach Bartsch findet sich dieses Lied in C wiederholt)
und zwar dieses Mal dem Aimeric de Belenuei zugeschrieben. Aus dem
Catal. des mss. etc. ersehen wir aber, dass es unter Raimon Jorda sich
findet; da Aimeric unmittelbar vorangeht, so erklärt sich leicht das kleine