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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

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Mnssafia.

Das  X.  Capitel  ('S.  95—138)  handelt  ,de  i  trovatori  provenzalk.
  Nach  einigen  Bemerkungen  über  die  Sprache,  beginnt
er  mit  der  Aufzählung  der  Dichter.  Zuerst  spricht  er,  der  bekannten ­
  Stelle  Petrarca’s  folgend,  vom  Aeltesten:  Peire  d’  Alvernhe,
  dann  *  Giraud  de  Borneill, 1  und  da  Dante  Diesem  Arnaut
Daniel  vorzog,  wird  hier  auch  Dieser  besprochen,  und  dessen
Freundschaft  mit  Bertran  de  Born  erwähnt.  Ein  eigener  Abschnitt ­
  ist  dann  Letzterem  gewidmet.  Wahrscheinlich  durch  die
Erwähnung  von  Bertran  in  den  Cento  novelle  antiche  kommt
Barbieri  nun  auf  Rigaut  de  Berbezill  zu  sprechen,  dessen  Lied
Atressi  com  Volifans  (o.  A.)  vollständig  mitgetheilt  wird.  An
Petrarca  wieder  anknüpfend  wird  Folquet  de  Marseilla  erwähnt
und  das  ganze  Lied  Tan  m’abelis  (o.  A.)  gedruckt.  Es  folgen
*  Peire  Yidal,  Gauselmo  Faidit.  Als  Petrarca  von  dem  men  famoso
Arnaldo  sprach,  mag  er  *Arnaut  de  Marveill  gemeint  haben;
da  aber  unter  den  Provenzalen  andere  Dichter  dieses  Namens
Vorkommen,  so  mögen  sie  erwähnt  werden:  Arnaut  Plages,
Arnaut  Catalans,  Arnaut  Tintinhac.  Als  Petrarca  sagte:  l’uno
et  l’altro  Raimbaldo,  so  verstand  er  unter  dem  Einen  gewiss
Kaimbaut  de  Vaqueiras;  unter  dem  Anderen  kann  man  Raimbaut
  d’  Aurenga  oder  Raimbaut  Deira  verstehen.  Drei  Amerighi
  findet  der  Verfasser:  Aimeric  de  Belenuei,  Aimeric  de
Peguillan,  Americ  de  Sarlat.  Unter  den  Ughi  gab  es  Uc  de
Samsir,  Uc  da  Pena,  *Uc  Lo-brus,  Uc  de  Bersie.  Bei  Letzterem ­
  wird  Folquet  de  Romans  erwähnt,  und  bei  dieser  Gelegenheit ­
  auch  über  Diesen  berichtet.  Zu  den  Ughi  wiederkehrend, ­
  wird  noch  Uget  de  Mataplana  angeführt,  und  einige  Verse
seines  Liedes  D'un  serventes  mitgetheilt.  Bei  dieser  Gelegenheit
wird  auch  der  Streich  berichtet,  welcher  Rainion  de  Miraval
gespielt  wurde  und  zu  Uc’s  Serventes  Veranlassung  gab.  Der
Guglielmi  gibt  es  Viele:  *Guilem  de  Capestanh,  *G.  de  Saint
Leidier,  *G.  de  Balaon,  welche,  da  sie  früher  zur  Sprache
kamen,  den  Verfasser  nicht  mehr  auf  halten  dürfen.  Dann
G.  de  Berguedam,  G.  de  Salanhac,  G.  Magret,  *G.  de  Biais  o
de  Biarn,  *G.  de  Dur  Fort,  G.  Montanagö,  G.  de  Saint  Grigori,
G.  de  la  Tor,  *G.  Figera,  über  welchen  Amerigo  di  Peguillan
und  Sordello  je  eine  Cobla  dichteten.  Doch  genug  der  Guglielmi
1  Ich  bezeichne  mit  einem  Sternchen  die  Namen  jener  Dichter,  von  denen
an  der  betreffenden  Stelle  keine  Verse  citirt  werden.
            
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