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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

Die-  Geschichte  der  Mongolenangriffe  auf  Japan.

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eine  ungebeugte  Kraft  bekunden.  In  der  Absiebt,  unbemerkt
der  Erste  den  Bord  zu  ersteigen,  Häupter  der  Anführer  der
Räuber  abzuschlagen  und  zum  Blutopfer  darzureichen,  wählte
er  eine  Handvoll  Leute  und  nahm  sie  in  ein  Schiff.  Er  setzte
sich  die  Feuer  der  feindlichen  Schiffe,  die,  nicht  wissend,
worauf  sie  achten  sollten,  in  der  Bucht  der  mitten  in  der
hohen  See  liegenden  Insel  Siga  angelegt  hatten,  als  Ziel  vor
Augen,  und  da  es  ein  ihm  wohlbekannter  Seeweg  war,  ruderte
er  mit  beständiger  Anstrengung  weiter.  Die  Krieger  unseres
in  Bereitschaft  stehenden  Heeres,  welche  dieses  Beginnen  erspähten, ­
  konnten  auf  keine  Weise  nur  im  Geringsten  unschlüssig ­
  sein.  In  der  Meinung,  nicht  schlechter  als  Kaja-no
zu  sein,  stellten  sie  zu  gleicher  Zeit  die  Schiffe  und  ruderten
ihm  nach.  Nachdem  der  ordnende  Leibwächter  Tsune-naga,
so  gut  er  konnte,  zu  den  feindlichen  Schiffen  herangerudert,
erhob  er  ein  Feldgeschrei  und  fuhr,  diejenigen,  die  von  einem
Schiffe  in  das  andere  stiegen,  glücklich  niederhauend,  umher.
Da  es  um  die  Zeit  war,  wo  die  Räuberscharen,  im  Vertrauen
auf  ihr  grosses  Heer,  vor  einem  nächtlichen  Ueberfall  gar
nicht  -auf  ihrer  Hut  und  gänzlich  -Sorglos  waren,  staunten  diese
ausserordentlich  und,  in  Schrecken  und  Verwirrung  zur  Verteidigung ­
  machtlos,  öffneten  sie  sich,  gaben  nach  und  Schifften ­
  fliehend  umher.  Ein  geschickter  Mann  unter  ihnen  warf
rasch  einen  Zündstoff  zu.  Da  unsere  Schiffe  sich  immer  mehr
hinzudrängten,  wurde  bei  finsterer  Nacht  von  Seite  der  Räuberschiffe ­
  die  Zahl  der  Streitkräfte  nicht  erwogen.  Sie  waren  auf
ihre  Schiffe  bedacht  und  in  ihrer  Verwirrung  zum  Tödten
nicht  bereit.  Weil  es  sich  so  verhielt,  schlug  der  ordnende
Leibwächter  Tsune-na'ga  nach  seinem  Wunsche  zu,  siegte  und
fuhr,  noch  weniger  lass,  niederhauend  umher.  Da  unterdessen
die  Flammen  des  in  einen  Schiffsthurm  geworfenen  Feuers
rings  umher  aufloderten  und  in  einem  Augenblicke  ein  ganzes
Schiff  in  Flammen  stand,  liess  er  die  Besatzung  zusammentreten ­
  und  nahm  sie  in  das  eigene  Schiff  auf.  Befürchtend,
dass  bei  dieser  Verwirrung  das  Feuer  der  begleitenden  Schiffe
sich  seinem  Schiffe  mittheilen  könne,  ruderte  er,  während  jene
auseinander  rudern  wollten,  immerfort  weiter  und  kehrte  nach
dem  Lager  der  Unsrigen  zurück.  Was  diejenigen  betrifft,  die
er  niederhieb,  so  ist  deren  Zahl  unbekannt.  Dass  einundzwanzig
            
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