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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

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Pfizmaier.

Nach  Schin  erneuerte  Schün  den  Namen.  Seit  in  dem  dritten
Jahre  des  Zeitraumes  Bun-jei  (1266  n.  Chr.)  zum  ersten  Male
eine  Gesandtschaft  des  Mongolenreiches  nach  Kö-rai  gekommen,
war  der  Verkehr  (mit  Japan)  durch  Kaufleute,  der  bisher  geheim ­
  gewesen,  ein  grosser  Nutzen  für  Höhere  und  Niedere.
Da  man  sehr  befürchtete,  dass  diese  Sache  dem  Mongolenkönige ­
  verrathen  werden  könne,  liess  man  ihn  streng  verbieten. ­
  Während  dieses  so  war,  trat  später  ohne  Ursache  an
die  Stelle  dieser  freundschaftlichen  Beziehungen  Entfremdung.
Einige  ruchlose  Menschen  der  westlichen  Reiche  sagten  unter
einander,  dass  sie  die  rechte  Zeit  getroffen  hätten.  Sie  schifften ­
  zu  den  Küsten  von  Kö-rai  hinüber,  verbrannten  die  Häuser
des  Volkes,  führten  Söhne  und  Töchter  weg  und  rauhten  Kostbarkeiten. ­
  Dieses  geschah  mehrere  Male.  Schün.  König  von
Kö-rai,  entbrannte  desshalb  in  tiefem  Hass  und  Zorn  und
mochte  glauben,  dass  er  durch  die  Hilfe  der  Mongolen  diesem
Nachtheil  entkommen  werde.  Im  zweiten  Monate  des  dritten
Jahres  des  Zeitraumes  Ko-an  (1280  n.  Chr.)  kam  er  bei  den
Mongolen  an.  Er  erschien  vor  Koffitsrets  und  sprach:  Dass
man  zweimal  die  kaiserlichen  Gesandten  des  grossen  Reiches
getödtet  hat,  diesen  Uebermuth  und  diese  Ungerechtigkeit  auszusprechen ­
  ist  überflüssig.  Es  ist  eine  verabscheuungswürdige
Sache.  Wenn  der  Kaiser  diessmal  ein  grosses  Heer  ausrüstet
und  dieses  Reich  erobert,  möge  er  früher  die  beiden  Anführer
Hin-tu  und  Tscha-khieu,  welche  das  Land  genau  kennen,  von
Hö-pu  absegeln  lassen.  Möge  er  den  Zugetheilten  zur  Rechten,
Fan-wen-hu,  zum  grossen  ersten  Anführer  ernennen  und  ihn
von  Kiang-nan  hervorbrechen  lassen.  Wenn  Alle  zugleich  sich
bei  der  Insel  Iki  vereinigen,  geraden  Weges  vorrücken  und
angreifend  in  die  mittlere  Hauptstadt  dringen,  werden  sie
gewiss  den  Sieg  erlangen.  Möchte  der  Kaiser  es  so  einrichten!
Mit  diesen  Worten  reichte  er  den  Kriegsplan  hin.  Der
Mongolenkönig  willigte  ein  und  freute  sich  sehr  über  dieses
Vorhaben.  Er  sagte,  dass  er  diesen  Plan  befolgen  werde.  Er
bewirthete  die  Gäste  einzeln  und  liess  sie  zurückkehren.
Mata  tmki-wo  fete  kb-rai-jori  sio-kan-ico  motte  mö-ko-ni
tmge-okuri-si-wa  sed-koku  sude-ni  ßb-sen-wo  sonaje  ku-fiaku-sdwa
  zib-ziü-si-nu.  Ghun-zei  itsi-man-nin  seo-kö  ka-ko  itsi-man  gosen-nin
  jo-i  siiittai-si-nuru  uje-iva  isogi  sen-fö-no  ßuku-sib-tatsi
            
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