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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

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P  f  i  7.  m  a  i  e  r.

mo  naki  fodo-ni  seme-tsükerare-taru  koto  nare-ba  fotondo  tsükarefate-tsütsü-mo
  fi-ioa  jbjaku  nisi-ni  katabuki-te  n  -fe  y
fase-no-ura-ica-no  sira-nami-ni  jo-ki  s  konkon-to
  tadajb  ivori-kara  wosi-ku  fito-tsu-no  ki-do-ico  jaburare-tari.
Als  es  Abend  geworden  war,  hielten  die  Räuberscharen,
in  ihrer  Erwartung  getäuscht  und  in  ihren  Gedanken  voll  Verachtung, ­
  indem  sie  für  diese  kleine  Heeresmacht  eine  Theilung
bewerkstelligten,  für  diesen  Tag  Waffenruhe.  Tsune-taka,  der
das  Innere  beruhigende  Zugesellte  des  Thores  der  Leibwache
zur  Linken,  belobte  die  Krieger  des  Heeres.  Er  erliess  einen
Befehl,  indem  er  sagte-:  In  dem  Kampfe  des  heutigen  Tages,
als  ihr  die  Knochen  zu  Pulver  machtet,  den  Leib  zermalmtet,
wurdet  ihr  durch  die  Räuber,  die  ein  grosses  Heer  sind,  nicht
zersprengt.  Ihr  betratet  den  Schauplatz  und  hieltet  aus.  Die
Räuber,  die  ihr  erlegtet,  sind  zwar  viele,  doch  die  Unsrigen,
die  fielen,  sind  auch  nicht  wenige.  Da  wir  neue  Streitkräfte
zum  Wechseln  nicht  haben,  ist  der  Kampf  im  freien  Felde
unmöglich.  Wir  müssen  uns  endlich  in  die  Feste  einschliessen
und  mit  der  Vertheidigung  Stunden  und  Tage  verbringen.  —
Sämmtliche  Kriegsmänner  gaben  ihm  Recht  und  leisteten  Gehorsam. ­
  Er  wählte  die  Stärksten  unter  den  tapferen  Kriegern
und  bildete  aus  ihnen  die  Nachhut.  Man  ordnete  die  Abtheilungen ­
  glücklich  bei  dem  Lichte  des  Mondes  und  zog  in  aller
Stille  in  die  Feste.
Am  folgenden  Tage,  beim  Anbruche  des  fünfzehnten
Tages  des  zehnten  Monats,  erhob  das  Räuberheer  der  Mongolen ­
  ein  Feldgeschrei  und  schritt  zum  Angriffe.  Dieser  Ton
erschütterte  Himmel  und  Erde,  und  da  es  ein  dem  Ohre  ungewohntes ­
  Geschrei  war,  verloren  die  Kriegsmänner  die  Fassung. ­
  Unfähig,  sich  hier  schlagen  zu  lassen,  machten  sie,
durch  den  Befehl  des  Heerführers  angetrieben,  Pfeile  und
Steine  fliegen  und  führten  einen  Vertheidigungskampf.  Was
sich  an  der  Gränze  der  Mauern  festgehalten  hatte,  hieben  sie
init  den  langen  Messern  zu  Boden.  Sie  warfen  grosse  Bäume
und  grosse  Steine  heraus,  die  auserlesenen  Bogenschützen,  die
Schussweite  ermessend,  schossen  sehr  oft  und  schnell,  und  die
Zahl  der  getödteten  und  verwundeten  Räuber  ward  nicht  bekannt. ­
  Indessen  brachten  die  Räuber  immer  neue  Streitkräfte
und  machten,  ohne  im  Geringsten  auf  die  Todten  und  Ver-
            
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