Die Geschichte der Mongolenangriffe auf Japan.
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Suke-kuni erhob sich fortwährend voll Muth, unfähig,
den unbekannten Räuberscharen den Rücken zu zeigen. In
dem Gedanken, dass es für unser Nippon eine Schande wäre,
wenn er in dem Kampfe des Zusammentreffens besiegt würde,
sprengte er gerade vorwärts, und als er das, was ihm gegenüberstand,
zum Glück niederhieb, lagen die Leichen in Haufen
und das Blut der Menschenadern bildete eben einen Fluss.
Die Räuberscharen prallten vor ihm zurück, und indem es
ihnen nicht gelang, ihn mit Hiebwaffen zu tödten, gedachten
sie, ihn durch wirres Pfeilschiessen zu tödten. Sie entsendeten
Pfeile gleich einem Regen, und der kühne und mutkige Anführer
ward endlich von einem Pfeile in den Brusttheil des Panzers getroffen
und stürzte von dem Pferde. Obgleich sie ihn getödtet
hatten, sprengten die Räuber heran. Als der zu dem Vorsteher der
Pferde zur Rechten gehörende Dzi-rö dieses von weitem sah,
gerieth er in grossen Zorn, sprengte wüthend heran und warf
die Räuber nach allen vier Gegenden. Er liess den Leichnam
seines Vaters auf einen Schild heben, schickte ihn zu der
Nachhut und drang noch immer vorwärts und kämpfte. Auf
unserer Seite trug man sich, nachdem man den Heerführer
verloren hatte, zwar mit dem Gedanken des Rückzuges, allein
die Entschlossenen wichen nicht um einen Fussbreit zurück.
Als sie, einen fürchterlichen Kampf beginnend, nach und nach
fielen, rief der zu dem Vorsteher der Pferde zur Rechten gehörende
Dzi-rö scheltend: Werden die Unsrigen als Nachhut
diese hilflose abgeschnittene Insel schützen? Werden sie sterben?
— Indem er, wie es ihm gut dünkte, in schnellem Jagen
die Reihen der Feinde bald sprengte,- bald durchdrang, fiel er
endlich in dem Kampfe. Dreizehn berühmte Leibwächter, welche
dieses sahen, fielen, ihn vertheidigend, an derselben Stelle.
Das Räuberheer, hierdurch ermutliigt, trieb die vermischten
Streitkräfte zurück und legte an die in der Nähe befindlichen
Häuser der Menschen Feuer. Das Feuer wirkte zerstörend und
in einer Stunde war der Wohnplatz der Bucht von Sa-su in
Asche gelegt. Da die Räuberscharen bei dem Zusammenstosse
den Heerführer getödtet und den Sieg erfochten hatten, wurden
sie kühn, t-haten sich auf ihren Ruhm zu Gute und richteten
an dem fünfzehnten Tage desselben Monats den Angriff gegen
das Reich Iki.
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