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Rockinger.
Der aber bas geborne ist, den kan der wirs geborne
ist nicht vorwerffen der pessern gepurt, ob er yn ansprichet.
Kampf mag auch ein man sich bewarn, ob man in des
grüzzet nach mittem tage.
Der richter schol auch pflegen eins Schildes vnd eines
swertes dem den man do beschuldiget kampfes.
Auch einer seine mage mag sich bewaren, ob sie peide
seine mag sein, tar er das beweisen selbe sibende auf den
heiligen, das sie also nahen mage sint das sie durch recht
•miteinander nicht kempfen noch vechten schullen.
Der richter schol auch czwene poten geben ir ietweder
die do vechten schullen, das die do sehen das sie gegerwe
haben noch rechter gewonheit.
Leder vnd leyme, das mugen sie wol an tun als vil als
sie wollen, haup vnd fuzze schullen vor sein blos. vnd an den
henden schullen [sie] nicht wenne dünne hantschuch haben,
ein blos swert in der hant, vnd ein vmme gegurtes oder czwey,
das stet an irer wilkür. einen synbeln schilt in der hant da nicht
wenne holcz vnd leder an sey. die puckel mage wol cyseneyn sein,
einen rocke ane ermel obwendig der gurtel, oder gar kurcze.
Auch schol man creise machen, vnd gebieten pei dem
halse das sie niemant irr an irem kämpfe. ,
Jr ietleichem schol der richter eyn man geben, der seinen
paum vnderstose, oder ob er wunt wirt, oder des paumes gert.
des selben mag er nicht tun an des richters urlaup.
Nach dem das dem creise vride geboten ist so schullen
sie des creises czu rechte geren. den schol in der richter czu
recht erlauben.
Die orpant schullen sie von den swert scheiden brechen,
syn habens vrlaube uon dem richter.
Uor dem richter schullen peide gegerwe gan. vnd schol
der eine sweren, das die schult war sey dorumb er in beclaget
habe, vnd der ander das er vnschuldig sey, das in got so
helf czu irem kampf.
Die sunne schol man in geleich teilen als sie erste czu
sampne geen.
Wirt der uberwunden auf den man claget, man richtet
über in. vichtet er aber sige, man mus in lazzen mit puzz vnd
mit gewette.