Werner.
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während die mit ihnen verknüpfte sachliche Vorstellung' noch
älter ist. 1 Hrabanus erwähnt in einer Glosse zu 5 Mos. 10, 14,
dass Einige drei Himmel unterscheiden: coelum sidoreum,
aethereum, aerium, Andere aber sieben Himmel aufzählen:
coelum angelorum, aqueum, firmamentum, igneum, olympium,
aethereum, aerium. Albertus 2 versucht sich in einer Ableitung
dieses Septenars, bei welcher er den Gegensatz lichtspendender
und lichtempfangender Regionen des Himmels zu Grunde legt.
Empyreum, Krystallhimmel und Firmamenthimmel sind Liclitspender,
unterscheiden sich aber von einander als uniforme
non motum, uniforme motum, motum non uniforme. Die lichtempfangenden
Regionen des Himmels lassen sich scheiden in
solche, welchen das Licht unabtrennbar eignet, und andere,
welchen es nicht unabtrennbar zu Theil wird. Als jenen Lichtempfänger
, der des Lichtes niemals verlustig geht, glaubt
Albert im Sinne Hrabans die Feuersphäre bezeichnen zu müssen,
deren obere convexe Fläche das coelum igneum, sowie die
untere concave das coelum olympium Hrabans sei. Wenn
Albertcommentirend hinzufügt, die lichtgebenden oberen Himmel
seien aus der essentia quinta geformt, so kann dies nur als
ein relativ richtiges Interpretamont bezeichnet werden, da
Hrabanus in der Tliat nur vier Grundstoffe des sichtbaren
Universsum kennt und das Licht mit dem Feuer identisch nimmt, 3
aber freilich das Licht als besondere Schöpfung der chaotischen
Stoffmasse gegenüb erstellt. 1
1 Vgl. Beda nat. rer., cc. 7. 8.
2 O. c. II, qu. 54; vgl, auch Thom. Aq. 2 dist. qu. 14, art. 4.
3 Coelum angelis, aerem volucribus, mare piseibus, terram hominibus . . .
creator implevit. Univ. IX, c. 2.
4 Lux post creationem coeli et terrae (vgl. 1 Mos. 1, 1) a Creatore primum
formata est ad raanifestanda et declaranda opera Boi. Lux ij)sa substantia
est; lumen a luce manat, id est candor lucis (Univ. IX, 7). — Si autem
quaeritur, quibus in locis jubento Deo facta sit lux, cum adhuc abyssus
oranem terrae amplitudinem contegeret, patet profecto, quia in superioribus
ejusdem terrae partibus, quas et nunc divina lux solis illustrare
eonsuevit, tune principalis illa lux emieuit. (Enarratio in Genesin, Lib. I,
c. 2). Der Aufgangsort des neugeschaffenen Lichtes ist also der sichtbare
Himmel oder das Firmament, wie Hrabanus Univ. IX, 3 sagt. Er
bemerkt aber weiter: Appellatur autem idem locus aethra, in quo sidera
sunt, et significat cum ignem, qui a toto mundo in altum separatus est.