Zur Katharinenlegende.
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nach Durchgang durch a\ zu -ae; so zamae 359; vgl. assae in
älteren venezianischen Quellen. Epithetisches -i wird man
kaum annehmen in quii 396, dii 397, wo bloss graphische Verdoppelung
des betonten i vorliegen wird. Ueber cuitai, drei
sieh Assonanzen.
Aus den Consonanten werden wir zuerst die latinisirenden
Schreibungen ct, pt, mn anmerken, welche selbstverständlich
nur einfaches t, n darstellen. Einfaches, denn wenn auch die
Hs. bezüglich der Gemination von Consonanten beständig
schwankt, so bildet für die Mundart unseres Denkmales der
einfache Consonant die Regel.
L nach Mutae und f bleibt unverändert; ein Schwanken
zeigt sich hier nirgends. Dazu saplude 19, saplü 308, die
aus Mon. ant., Bonvesin, Bescape bekannte Vertretung des i
nach Mutis durch l, welche ich schon in den Mon. ant. falscher
Analogie zuschrieb; noch entschiedener erklärt Ascoli (Stud.
lad. 303. 411. 460) solche Formen als umgekehrte Bildungen,
welche von Abschreibern oder Nachahmern herrühren und
kaum der gesprochenen Mundart je gehörten.
Sylbenschliessendes l zu o, das in der Passion von Verona
so häufig ist, begegnet nur ein Mal: ao logo 1181;
vgl. Beitr. 16.
Ueber l zu n im Nexus al, ol vor t, s sieh oben; dort
auch alt zu art.
Lj zu j; j fällt in verwandten Denkmälern nach i gerne
ab; hier pflegt es zu bleiben; fast immer fijola, doch auch
fiola 35. J aus Ij zu g in recogere 950.
Geminirtes l vor i durch Ij zu g in illi, das als Pronomen
igi, als Artikel gi lautet; Ij kann auch abfallen, woraus
i wie im Toscanischen. So auch donzei 519, morei 242, wo
andere verwandte Denkmäler -egi vorziehen würden.
R zu l in blesca 1019. Eingeschoben in der Adverbialendung
-mentre 77, häufiger hier -mente. Metathese in dem
schon erwähnten tremento = tormento.
Bei den Präfixen en, con vor Labialen gebraucht die Hs.
am häufigsten n, manchmal auch m; z. B. enprese 8 emprendeva
6. Trotz der Abneigung gegen Gemination nicht bloss
conmando 194, sondern selbst donmandasso 383. Auslautendes