Zur Katliarinenlegende.
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1166, ’mperarix 271, pax 1055, romas 75, verax 1018. In den
meisten dieser Fülle schreibt die Hs. -se, -so aus; das Metrum
aber fordert die Apocope. Ob auch nach ss? In den Mon.
ant. mess D 68. 266, und so mögen manche überlange Verse
dadurch in die Richte gebracht werden, dass -sse, -sso zu ss
apocopirt werden; so 130. 136. 170. 287. 372. 517 u. s. w.
Dann nach nt: -mente und -mento werden zu -ment, cont, doxent
(IIs. -to) 1028. 1 Endlich nach m: neben dem bekannten (auch
der Schriftsprache gestatteten) hom auch nom 633. 1097. Etwa
auch prim 1005? Dies die Fälle, welche Ascoli (a. a. O. 428)
mit gewohntem Scharfsinne aus den Mon. ant. deducirte und als
die zunächst beliebten in nordöstlichen Mundarten bezeichnete.
Man kann voj = vojo 122 hinzufügen, und demnach lässt sich
wol auch consej 111 vermuthen. Anc 719 ist nicht zu verdächtigen.
Davanz (so die IIs. 180) statt -zi zu lesen käme einzelnen
Versen zu statten. Avi, avo — habui, liabuit zu av zu
verändern ist sehr bedenklich. Eben so schwer wird mau sich
entschliessen, an die Stelle von ke vor einem Consonant k anzunehmen;
de dagegen wird sich leicht in der Gestalt von d
dem folgenden Artikel lo, la auschmiegen; vgl. 187. 799. Bei
den Participien und Substantiven auf -tum schwankt der Gebrauch;
bald wird der auslautende Vocal beibehalten, bald abgeworfen.
Im ersten Falle findet wieder jenes Schwanken in
Bezug auf den Gebrauch des d statt, welches wir unten bei
den Consonanten sehen werden. Also für Msc. Sing, einerseits
die zweisylbigen Formen -ado -udo -ulo, -ao -uo -io, andrerseits
die einsylbigen -ä -il Das Metrum schliesst bald die zweisylbigen
(32. 65. 233. 580. 832. 930. 975; 85. 139. 237. 274.
108; 342) bald die einsylbigen (447. 455. 642. 647. 919)
aus; der Reim fordert mehrfach die apocopirte Form (216;
U8. 264. 424. 780). Man könnte letztere als die ausschliessliche
ansehen, und wo sie dem Versmasse nicht genügt,
Emendation vornehmen; gerathener ist indessen ein Concurriren
von ado ao u. s. w. und -ä u. s. w. anzuerkennen. 2
1 Nach t («) in not 505, wo aber das Metrum, wenn auch nicht unbedingt,
note fordert.
2 568 calad d’andar; wol keine berechtigte Form, sondern verschrieben für
cald, 1031 dae = dato; Epithesis des -e ist hier kaum anzunehmen; auch