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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 75. Band, (Jahrgang 1873)

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Pfizmaier.

so  ist  es  keineswegs  das  Auftreten  von  tributbringenden  Gesandten. ­
  Da  das  Hingehen  und  Zurückkehren  nicht  durch  unser
Reich  stattfindet,  so  sind  sie  nicht,  was  man  vertrauenswürdige
Gesandte  nennt.  Wie  zu  vormuthen,  machen  sie  das  Schreiben
zum  Vorwand  und  bemessen  die  Sitten  unseres  Reiches,  die
Beschaffenheit  des  Bodens.  Dass  dieses  ein  verrätherischor
Anschlag  ist,  dem  zu  Folge  man,  nachdem  man  gut  unsere
Blossen  erspäht,  ein  Kriegsheer  aufstellen  und  zum  Angriffe
kommen  wird,  ist  wie  vor  einen  Spiegel  gehängt.  Als  ob  sie
uns  für  das  schwache  Yen,  für  die  kleinen  Barbaren  der
Stämme  Hoei-hoei  (Muhammedaner)  ansähen  und  unser  erhabenes ­
  Reich  beleidigten,  so  ist  das  Benehmen  dieser  verabscheuungswürdigen ­
  Sclaven.  Man  möge  Allen  das  Haupt  abseldagen,
  die  sichere  göttliche  Kriegsbereitschaft  unseres  Reiches
zeigen  und  es  zu  einem  bis  zu  den  späteren  Zeitaltern  reichenden ­
  Gesetze  machen.  —  Nach  dieser  Meldung  fand  in  dem  abgeschlossenen ­
  Theile  des  Palastes  eine  Borathung  des  Vorhofes
statt.  Obgleich  der  Bericht  aus  Kama-kura  Recht  hatte,  so
würde  es  doch,  wenn  die  ganze  Gesandtschaft  eines  mit  Enthauptung ­
  zu  bestrafenden  Verbrechens  schuldig  wäre,  Nieman
den  geben,  der  hiermit  in  Verbindung  stände,  und  es  würde
schwer  sein,  zu  wissen,  was  es  für  eine  Bewandtniss  habe.  Als
desshalb  die  kaiserliche  Entscliliessung  erfolgte,  dass  man  diessmal,
  um  den  Sachverhalt  bekannt  zu  geben,  absichtlich  ihnen
verzeihen  und  sie  zurückschicken  möge,  wie  hätte  da  der
Besitzer  der  Macht  dem  kaiserlichen  Befehle  sich  widersetzen
können?  Diese  Sache  wurde  dem  Sammelhause  des  grossen
Vorgesetzten  übersendet  und  Jenen  gemeldet,  sie  möchten  den
König  dos  Reiches  gut  von  dem  Beschlüsse  verständigen,  dass,
wenn  Gesandte  nochmals  herüberkommen  sollten,  nicht  ein
Einziger  mehr  lebend  zurückkehren  würde.  Als  Tschao-liang-pi
diese  Weisung  erhielt,  war  er  freudig  damit  einverstanden.  Er
bat,  noch  fünf  oder  drei  Tage  verweilen  zu  dürfen  und  segelte
dann  zurück.
Säte  kono  teö-rib-fitsü-wa  moto-jori  leaku  aru-besi.-to  omoimoke-si
  koto-ni.  site  kono  tosi-goro  kb-rai-ni  tai-riü-site  ari-tsüruwa
  waga  kuo-köjcu-no  kib-ziaku-ivo  faleari  zi-fen-no
ki.-kuui-wo  matsi-wi  tsütsü.  Katsü  kb-rai-jori-no  kai
ro-no  ari-snmn  fu-sin-nnki-m-si-mo  arazare-ba  en-kin  sen-sin-wo
            
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