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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 75. Band, (Jahrgang 1873)

7a\x  Geschichte  Japans  in  dem  Zeiträume  Bun-jei.

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genommen  und  sie  mitgebracht  hatten,  machte  er  ihnen  ein
Gnadengeschenk  von  vielen  Stücken  Seidenstoffes  und  schickte
die  begleitenden  Gesandten  von  Kb-rai,  damit  sie  diesen  Gedanken ­
  dem  Könige  mittheilen  können,  zurück.  Indessen  waren
To-dzi-ro  und  Ja-dzi-rö  in  dem  fremden  Reiche  gefangen  und
nicht  darüber  beruhigt,  in  welches  Unglück  sie  gerathen  seien.
In  ein  Haus  der  Obrigkeiten  gebracht,  hinsichtlich  Speise  und
Trank  sowie  der  übrigen  Dinge  in  keiner  unangenehmen  Lage,
mochten  sie,  weil  die  Tag  und  Nacht  sie  bewachenden  Wächter ­
  sehr  streng  waren,  in  der  That,  ohne  etwas  anderes  zu
glauben,  nur  darauf  gefasst  sein,  dass  sie  heute  oder  morgen
herausgeführt  und  enthauptet  werden  würden.  Bald,  nachdem ­
  Stunden  und  Tage  vergangen,  erfolgte  eine  Vorladung
von  Seite  des  Kaisers,  und  sie  wurden,  indem  viele  Obrigkeiten ­
  hervorkamen  und  vor  und  hinter  ihnen  sich  anschlossen,
weggeführt  und  hingestellt.  Als  sie  zu  der  Königsfeste,  gelangten ­
  und  hinblickten,  bildeten,  fest  zusammengefügt,  steinerne
Mauern  den  Umkreis,  Thore  mit  Stockwerken  erhoben  sich  hoch
zu  dem  Himmel.  Was  wie  Aufenthaltsorte  der  Bediensteten
aussah,  waren  Bogen  und  Pfeile,  Schwerter  und  Hakenlanzen
auf  allerlei  Weise  bis  zur  Beengung  des  Platzes  in  Reihen  aufgestellt.
  Die  kriegerischen  Vorkehrungen  waren  absichtlich
ernst,  und  auch  die  Obrigkeiten  und  deren  Leute  kehrten  ihre
furchtbare  Seite  heraus  und  standen  in  Reihen.  Die  auf  alles
gefassten  To-dzi-ro  und  Ja-dzi-rö  schritten,  ohne  Verwirrung
zu  zeigen  und  indem  sie  nach  Willkür  geführt  wurden,  durch
das  Thor,  setzten  über  die  Stufen  und  als  sie  in  der  Nähe
der  richtigen  Vorhalle  vorwärts  gingen,  lehnte  der  Mann,  den
sie  für  den  König  hielten,  in  einem  krummen  Sessel.  Indem
er  sich  von  nahen  Aufwartenden  in  Menge  umgeben  liess,
waren  Obrigkeiten  der  Schrift  und  des  Krieges  zu  sehen.  Dieselben ­
  weilten  in  der  Höhe  und  an  dem  Fusse  der  Halle  in
Ueberzahl,  und  obgleich  sie  sehr  festlich  geschmückt  waren,
verharrten  sie,  gerade  als  ob  dieses  eine  menschenleere  Grenze
wäre,  indem  sie  nicht  einmal  ein  Husten  hören  Hessen  und
selbst  furchtsam,  in  Stillschweigen.
Ja-ja  ari-te  wb-no  iwaku  nandzi-ga  fon-goku  nippon-iua
mukasi-jori  tsiü-kua-je  sitasimi  teb-hin-ivo-mo  itasi-tari.  SiJcaru-*oo
  fisasi-ku  utsi-tajere-ba  ima  tsin-ga  jo-ni  nari-te  ko-rei-ni
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