Zur Geschichte Japans in dem Zeiträume Bun-jei.
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Hierauf verkündete Suke-kdni, der Gehilfe dos Vorstehers
der Pferde zur Rechten, Folgendes: In unserem Reiche
Nippon, von dem man in eurem Reiche sich erzählt und gehört
haben wird, sind vornehmer und niedriger Stand von
selbst gegenseitig geschieden. Was den Unterschied zwischen
Adel und Gemeinheit betrifft, so ist dieses keine Sache, die
aus Eigenmacht untersucht und von Grenzen umzogen wurde.
Das Herabsteigen der Himmelkaiser geschah ehemals in dem
hohen Himmel, von den Göttern des Himmels waren wirklich
die göttlichen Befehle. Die Himmelkaiser des Reiches Nippon
dürfen durch einen Zeitraum von zehntausend Mal hunderttausend
Jahren, wenn es nicht göttliche Enkel des Himmelkaisers
sind, von einer anderen Seite die kaiserliche Schnur nicht
anfügen lassen. Da es ferner, bis zu den grossen Dienern,
Nachkommen sind, die zur Zeit des Herabsteigens durch Zugesellen
von Seite der Götter des Himmels mit dem Leibe
folgten, so sind sie durchaus nicht von dem Geschlecht der
Menschen dieser Welt. Indem man die alte Bemessung dieses
Götterzeitalters bewahrt und auch jetzt die göttlichen Befehle
nicht ausser Acht lässt, ordnen selbst die unbedeutenden niederen
Obrigkeiten die Abstufungen des vornehmen und geringen
Standes, des Adels und der Gemeinheit. Da sie in Folge der
Erörterung der Abstammung, der Unterscheidung der Höheren
und Niederen nicht von der Art derjenigen sind, welche gleich
jenen äusseren Fremdländern der Gehege nach Stärke oder
Schwäche Vorzug und Unterordnung bestimmen, den Starken
überlisten, den Schwachen berauben, das Reich vergrössern
und nach Gutdünken sich Könige nennen, so hält man sich
selbst bei Kleinigkeiten streng an die vorgezeichnete Grenze
der Stufe und erlaubt nicht, wenn Rücksichten auf die Stufe
des Amtes eintretcn, dass man mit Ueberschreitung der Rangstufe
unterhandle. Obgleich wir Aelteste der Städte der westlichen
Seite sind, erreichen wir es nicht im Laufe, dass wir
an dem verschlossenen Vorhofe dem Kaiser Meldungen machen.
Wie könnte es erst in der Ordnung sein, dass den fremden
Gesandten auswärtiger Reiche erlaubt würde, sich zu der
Vorhalle des Hofes zu begeben? Dass man, wenn man
dahin gelangt ist, die Grundsätze dieses Reiches sich
erklären zu können, wenn man die richtigen alten Be-