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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 75. Band, (Jahrgang 1873)

Zur  Geschichte  Japans  in  dem  Zeiträume  Bun-jei.

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liehen  guten  Einvernehmens  hergestellt,  für  immer  mit  ihm
wechseln.  Es  ereignete  sich  zwei-  bis  dreimal,  dass  er  mir,
dem  unbedeutenden  Menschen,  befahl,  den  Führer  zu  machen.
Ich  berief  mich,  weil  es  ein  Reich  ausserhalb  des  Meeres  ist,
auf  die  Gefahr  der  Wellen  und  des  Windes,  es  half  keine
Ausrede,  und  als  er  es  mit  Strenge  mir  auftrug,  gesellte  ich
meinen  Diener  Fan-feu  zu  den  beiclen  Gesandten  und  schickte
ihn,  indem  ich  ihn  das  Schreiben  des  Mongolenkönigs  mitnehmen ­
  Hess.  Es  ist  eigentlich  nicht  desswegen,  weil  der  König
nach  den  Gegenständen  des  Tributs  begierig  ist  und  den  Vortheil
wünscht.  Da  er  die  Gesandten  absichtlich  desswegen  hingestellt
hat,  damit  in  der  Welt,  weil  er  ein  höchstweiser  Kaiser  ist,  der
bloss  in  Freundschaft  mit  den  fernen  Gränzen  bis  zu  dem
theuren  Reiche  verkehrt,  der,  das  Bündniss  knüpfend,  sie  zu
einem  Reiche  zwischen  Himmel  und  Erde  macht  und  zu  dem,
indess  kein  Ort  ist,  wohin  seine  Hand  nicht  reicht,  die  königlichen ­
  Verwandlungen  hinübergegangen,  emporgeblickt  werde,
so  kann  es,  wenn  das  theuere  Reich  in  den  Verkehr  der
Treue  willigt,  keine  gleichgiltige  Sache  sein,  dass  man  mit
den  Mongolen  auf  sehr  artige  Weise  verfährt.  Hegt  man  in
Gedanken  Zweifel,  so  schicke  man  früher  zum  Versuche  einen
Gesandten,  stelle  sein  Benehmen  zur  Schau,  und  man  hat  wohl
ganz  gehörig  die  Kenntniss  erlangt.  Wie  mag  sich  diese  Sache
verhalten?
Sagami-no  karni  toki-mune  kore-wo  mite  o-oi-ni  iki-doioori
bu-rei-no  J  sio-zi-wo  nasü-mono  kana  sari-nagara  baku-fu
nomi-nite  gi-sü-beki  Icoto-ni  arazu  isogi  s6-mon-sit,e  jei-rio-ivo
ukagcii-tate-viatsüru  Jcoso  jokan-mere-to  sono  fi-no  fib-gi  woivarikere-ba
  sono  fi  si-sia-wo  ai-jerami  kano  sio-zib-ioo  motasimete
roku-fa-ra-no  ^  sa-kon-no  ta-ju  sib-gen  toki-sige  sikibu-no
  ta-ju,  toki-süke-no  kata-je  mbsi-tsukawasare-keri.
'  Als  Toki-mune,  Statthalter  von  Sagami,  dieses  sah,  war
er  sehr  entrüstet  und  rief:  0  der  Mensch,  der  die  Worte  des
unartigen  Schreibens  verfasst  hat!  Jedoch  es  ist  keine  Sache,
die  blos  in  dem  Sammelhause  der  Zelte  berathen  werden  kann.
Es  wird  nur  möglich  sein,  dass  man  es  eiligst  an  dem  Hofe
zu  Ohren  bringt  und  die  kaiserliche  Entschliessung  abwartet.
—  Als  die  Berathung  dieses  Tages  zu  Ende  war,  wählte  man  noch
an  demselben  Tage  einen  Abgesandten,  Hess  ihn  die  Schreiben
Sitznngaber.  d.  phil.-list.  CI.  BXXV  Bd.  I.  Jlft.  12
            
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