Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 75. Band, (Jahrgang 1873)

176

Pfizmaier.

erscheint  auch  nicht  ein  einziger  Gesandter,  damit  man  in
Freundschaft  verkehre.  Ich  glaube  noch  immer,  dass  es  ungewiss
ist,  ob  das  Reich  des  Königs  dieses  weiss.  Aus  diesem  Grunde
schicke  ich  besonders  einen  Gesandten,  lasse  ihn  ein  Schreiben
mitnehmen  und  mache  meine,  des  Kaisers,  Absicht  bekannt.  Was
ich  wünsche,  ist,  dass  von  jetzt  an  man  durch  Anfragen  verkehre, ­
  die  Freundschaft  knüpfe  und  gegenseitiges  Wohlwollen
hege.  Auch  machen  höchstweise  Menschen  die  vier  Meere  zu  ihrem
Hause.  Nicht  gegenseitig  in  Freundschaft  verkehren,  wie  würde  da
die  Ordnung  eines  einzigen  Hauses  bestehen?  Wenn  es  zum  Gebrauche ­
  der  Waffen  kommen  sollte,  wem  würde  dieses  lieb  sein?
Möge  der  König  dieses  bedenken.  Nicht  verbreitet. 1  In  den  Tagen
des  achten  Monates  des  dritten  Jahres  des  Zeitraumes  Tsclii-yuen.
Kaku-no  gotoku  kaki-tari.  Ko-rai-wb-jori  tate-matsüri-si
soje-zib-wa  waga  ko-rai-koku-wa  mo-ko-wb-no  ge-dzi-wo  ukete
tsükaje-sitago  koto  süde-ni  sü-nen-wo  fe-tciri.  Sikaru-ni  ima  moko-wo
  ki-koku-to  sitasi-te  josimi-wo  musübi  rin-kb-no  rei-ico
wosamete  nagaku  ko-tai-sen-to  fossil-  Ka-zin-ni  mei-zite  an-nai-wo
itase-to-no  koto  sai-san-ni  ojobi-tari.  Kcd-guai-no  kuni  nare-ba
tote  nami-kaze-no  nan-ni  taku-site  i-i-nogaruru  koto  na-kare-do
kibisi-ku  mbsi-tsükerare-tare-ba  waga  sin  fan-fu-wo  rib-si-ni  sasisoje
  mö-ko-wo-no  sio-kan-wo  motasimete  tsülcawasü  nari.  Wb-wa
moto-jori  mitsügi-mono-wo  musabori  ri-toku-wo  fossüru  tame-ni
arazü.  Waza-to  tsükai-wo  taterare-si-wa  tada  en-kib-no  ki-kokumade
  josi-mi-ico  tsü-zi  tsigiri-wo  musünde  ten-tsi-no  aida-ni  kuni-to
site  te-no  ojobanu  tokoro-naku  wo-kua-no  juki-watari-taru  sei-tei
nan-to  jo-ni  bgaren  tarne  nare-ba  ki-koku  tsü-sin-wo  jurnsitamawa-ba
  mo-ko-nite-mo  rei-ivo  atsü  si  so-riaku-no  gi  aru-bekarazü.
  Obotsüka-naku  obosi-mesa-ba  madztt  kokoro-mi-ni  si-sia-wo
tsiikdwasi  sono  furumai-wo  mise-tamai-te  silcaru-beku-ja-ni  zonsi-iri-tari.
  Kono  koto  ika-ga  aru-ramu-to-zo  kalä-tari-keru.
So  lautete  das  Schreiben.  Das  von  dem  Könige  von  Kö-rai
überreichte  beigefügte  Schreiben  lautete:  Mein  Reich  Kö-rai
empfing  den  Befehl  des  Mongolenkönigs,  und  dass  es  ihm  dient
und  gehorcht,  sind  bereits  mehrere  Jahre.  Aber  jetzt  will  der
Mongolenkönig  sich  mit  dem  theuren  Reiche  befreunden,  einen
Bund  schliessen  und,  nachdem  er  die  Gebräuche  des  nachbar-Kin

  Ausdruck,  dessen  sieh  die  Obrigkeiten  im  engen  Verkehr  bedienen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.