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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 75. Band, (Jahrgang 1873)

Zur  Geschichte  Japans  in  dem  Zeiträume  Bun-jei.

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San-guwatsü  ni-nitsi  sagami  ta-rb  toki-mune  on-rei-to  site

go-sio-je  jjj  -jjr  sijussi-si  kura-oki-taru  on-mama-wo  ken-zerare-Iceri.
  Kakare-ha  toki-jori-iva  kimi-no  on-tame  jo-no  tame-ni  ika-de
waga  ko-ivo  Hjj  km.-me.i-ni  sodaten  tote  bun-bu-no  gei-wo

narawasime  sükosi-no  okotari-ivo-mo  jurusi-naku  itodo  kibisiku-zo
fageviasare-keru.  Moto-jori  umare-tsüki  sakasi-kere-ba  itsi-ico
kiki-te  ziü-wo  siri  bun-bu  tomo-ni  zijnku-siü-site  na-aru  ije-no  ko

%  m

ro-ren-no  samurai-mo  fadzüru  bakari-ni  zib-tassi-nu.

Am  zweiten  Tage  des  dritten  Monats  trat  Toki-mune,
grosser  Leibwächter  1  von  Sagami,  indem  er  hierdurch  seine
Hochachtung  bezeigte,  an  dem  Wohnsitze  des  Heerführers  in
den  Dienst  und  machte  ein  gesatteltes  Pferd  zum  Geschenke.

Dabei  hatte  Toki-jori,  um  seinen  Sohn  um  des  Gebieters  und

der  Welt  willen  doch  mit  Weisheit  und  Vorstand  zu  erziehen,

ihn  an  die  Künste  der  Schrift  und  des  Krieges  gewöhnt  und,

ohne  ihm  die  geringste  Nachlässigkeit  zu  gestatten,  ihn  sehr
streng  zu  Thätigkeit  angehalten.  Da  dieser  schon  von  Natur
verständig  war,  hörte  er  Eines  und  wusste  Zehnfaches.  Indem
er  in  der  Schrift  und  in  der  Kriegskunst  geübt  war,  schämten
sich  die  Söhne  der  berühmten  Häuser,  die  alten  und  geläuterten ­
  vorzüglichen  Männer,  Fortschritte  zu  machen.

Kö-tsib  guwan-nen  si-guwatsü  aka-fasi-no  goku-raku-zi-no

tei-nite  kasa-gake-wo  mojowosare  sagami  saburb  toiootoioomi

sitsi-ro  sinano  zi-rb  sa-e-mon-no  Jjsd"  zio-ra-wo  fazime-to  site  zibzü-no

  i-te  ziii-si-nin  ono-ono  gei-no  o-si-wo  araivasi  zib-ran-ni-zo

sonaje-keru.  I-wowatte  sib-gun-ke  o-ose-idasare-keru-wa  i-te-no

mono  nomi  narazü  on-tomo-ni  samurb  si-domo-mo  tasimi-taru
mono  aran  kokoro-zasi  aru  rnono-domo-ni  ko-kasa-gake-too
tsükajeru-besi-to  mei-zerare-tari.
Im  vierten  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes  Kötsio
  (1261  n.  Chr.)  ermunterte  man  in  dem  Wohngebäude  des
Paradiestempels  der  rotheu  Brücke  zum  Auf  hängen  des  Hutes. ­
 2  Vierzehn  geschickte  Schützen,  unter  welchen  man  mit
dem  dritten  Leibwächter  von  Sagami,  dem  siebenten  Leibwächter ­
  von  Totomi,  dem  nächstfolgenden  Leibwächter  von  Sinano
und  dem  Gehilfen  des  Sajemon  den  Anfang  machte,  zeigten
1  Ta-rö  (grosser  Leibwächter)  nannte  man  ehemals  in  Japan  Diejenigei^
die  noch  mit  keinem  Amte  betraut  waren.
2  So  heisst  das  Ueben  im  Pfeilschiessen.
            
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