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Rockinger.
L 314 I und II, 349 Ia, 363 I, 364 I, 377 I, der Artikel der
ebner’schen Handschrift L 370 I, und endlich der Artikel von
der Gemeine L 377 V.
Doppelt erscheinen die Artikel L 147 und 148, welche
ausser an ihrer gewöhnlichen Stelle am Schlüsse nochmal stehen.
Namentlich aber tritt die Uebereinstinnnung zwischen den
beiden Handschriften auch bei dem Hauptpunkte entgegen,
durch welchen sie sich von der ganzen anderen Masse der
Codices der älteren Gestalten des sogenannten Schwabenspiegels
unterscheiden, durch die Stellung der Artikel L 118 u. s. f.
Welche besondere Bewandtniss es hiemit haben
möge, lasse ich zur Zeit noch dahingestellt sein.
Doch darf wohl auch hier schon bezüglich der Schlussartikel,
nämlich jener, von welchen bemerkt worden, dass sie
hier ausser an ihrer gewöhnlichen Stelle nochmal erscheinen,
L 147 und 148 = I 301 bis 303 und II 300 bis 302, nachstehendes
nicht unerwähnt bleiben. Einmal sind die Ueberschriften
hier andere als an ihrer regelmässigen Stelle. Und
nicht allein das, sondern es ist auch hier der dort als ein
Artikel erscheinende L 148 in zwei getrennt = L 148ab
und 148 c. Abgesehen davon aber stimmt weiter auch der
Wortlaut der betreffenden Artikel nicht zusammen.
Als Beispiel hiefür diene zunächst der Anfang von L 148 a in
den beiden Formen am gewöhnlichen Orte und am Schlüsse.
Und stirbet ein man, vnd Und stirbet ein man, vnd
let süne vnd töchter hinder im let tochtir vnd sun hinder im
do er mite nicht geschähet hat,
die kint sint aus gesteürt oder
nicht, sie schüllen das aigen
mit einander tailen. vnd also
was den kinden czu uor aus
ist gegeben, daz schüllen sie
czu ein ander werfen daz gut
daz da ist, es sei varundes gut
oder ander gut, das schüllen
sie gleich mit einander tailen
was gutes dorczu ist czutailen.
do er nicht mit geschaffit hat,
di kint, sint si auz gesteuret
adir nicht, si schullin das aigin
alle sampt mit einandir tailin.
vnd alzo was den kinden uor
aus ist gegebin, das sullin si
werlin czu dem andern gute
das da ist, is sei varnde gut
adir andir gut, das sullen si
gleich mit in andir tailin was
gutes da czu tailin ist.
Oder wie gestaltet sich der Anfang von L 148 c
beiden Texten?
den