Berichte über Handschriften des sog. Schwabenspiegels.
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1 Gegenüber L 38 22 Sp. 2 und S. 23 Sp. 1: vnd stirbet es dornach,
was es geerbet hette, das erbet auch die muter, vnd alles das gedinge
das sein uater yeniant hette gedinget: an sein lehen, das ist dem herren
ledig worden.
2 Gegenüber L 40 S. 23 Sp. 1 und 2: die czweierslacht kint, der die recht
verteidinge wil, sint sie degen oder (in II fehlt: degen oder) kneblein,
so sol man ir czale raiten (II man in) czu minsten ein vnd vierczig
wochen, ein (II die eine) woche ist in czu genaden geseczet. sint sie
(anstatt ,sint sie‘ hat II: einem) meidlein, an ein vierczig wochen. —
Gegenüber* L 40 man schol im dreiley erteiltes geben (II in driualtig
ertailen), die wasser vrtaile, oder des heizzen eisens (II eisens urteile),
oder in einen heissen vnd (in II fehlt: heissen vnd) wallenden kessel
czu greiffen vncz an den elbogen.
3 Dieses Capitel beginnt: Kebsen vnd ir kint.
4 Gegenüber L 42 S. 24 Sp. 1: auch [an] der pfaffen gesinde den strazzraup
die pei in auf der straz reitent. vnd an pilgrein heget man auch
den rechten stras raup die stebe vnd watsek von iren pfarrern genumen
habent oder die in der kerren gent.
5 Gegenüber L 44: Wo gute gewonheit ist, die ist gerecht (II rechte), die
do gerecht (II rechte) ist, die ist auch gut. das ist gute gewonheit die
wider geistliches recht nicht en ist, noch wider menschleiche ere nicht
ist, noch wider die menschleich selikeit (II wider der sele selikeit nicht
ist), dise gewonheit heiset gute gewonheit vnd des landes gute gewonheit.
gute gewonheit ist u. s. w. — In der ersten lateinischen Stelle ist anstatt
,ius ciuile 4 gesetzt: ins ciuium. — Die lateinische Stelle am Schlüsse
von L 44 fehlt hier.
6 Dieses Capitel beginnt: Ein vneleich kint mage der pabest wol eieiche
machen vnd auch der keiser nach seinem rechten, als wir hernach mügen
sagen, aber weder u. s. w.
7 Gegenüber L 55 S. 27 Sp. 1 und 2: also ob si vlaischleich gelegen sint
miteinander, der knabe vnd die iungfrawe. vnd ist aber des u. s. w.