Berichte über Handschriften des sog. Schwabenspiegels. •
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Ihre Grundlage ist daher in einer oder auch in
zwei andern zu suchen, in welche vielleicht selbst schon
gewisse von den Fehlern, welche berührt worden sind, sich eingeschlichen,
oder wofür auch wohl nicht immer das passende
Verständniss vorhanden gewesen. So hat beispielsweise von
L 363 I die Handschrift II folgenden wohl im Ganzen zur Vorlage
passenden Schluss: di sullen ein czem ersten syn für geltin
di er beret das er seyn schadin genumen hat. In I dagegen
begegnet uns die sinnlose Stelle: die schullen im czu dem erstin
uor geldin sin dy er beit das her sien schaden genumen hat.
IV.
Abgesehen von den Abweichungen beider Handschriften,
welche berührt worden sind und noch weiter zur Sprache
kommen werden, handelt es sich nunmehr um die Betrachtung
des Landrechtes des sogenannten Schwabenspiegels
in denselben in seinem Ganzen, und zwar
zunächst um sein Verhältniss zu L.
Vorw. a
Vorw. b 1
II
Vorw. a
Vorw. b
Vorw.
L I II
h l 2 l 3
1 2 2
2 3 J 3 4
3 4 5 4 5
4 5 6 5 6
5 6 6
1 Die Abweichungen gegen L Vorw. d und e theile ich unten in VI mit.
Gegenüber L Vorw. f ain Schlüsse steht hier: kunig Constantinus,
sand Helene svn, dev daz heilige ereucz vant.
2 Gegen den Schluss von L Vorw. g: in dem pistum do er inne ist gesezzen,
oder in dem lande oder in dem gericlite do er inne gesezzen ist oder do
(in II findet sich in Folge Ausfalles nur: pistum dorinne er ist gesezzen
oder) der mann gut inne hat.
3 Den Wortlaut dieses Artikels theile ich unten in VI mit.
4 Der Schluss dieses Artikels findet unten in VI seine Stelle.
5 Dieser Artikel wird ebendort vollständig mitgetheilt.
0 Gegenüber L 4 S. 8 Sp. 1: geleichen teile an irs uater stat. sie nement
aber nicht wan eines mannes teile, das mag tochter kinder nicht wider
farn als sunes kinder.