Zur Literaturgeschichte des Guy von Warwick.
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Was das Metrische anbelangt, so sind die Strophen,
mit deren Ende nicht immer auch der Sinn abschliesst, achtzeilig,
wonach die Angabe bei Warton (ed. Hazlitt) III, 134
Anm. zu berichtigen ist. Jede Strophe verwendet drei Reime
in der Stellung ababbcbc. Die ganz genauen Reime können
stumpf oder klingend sein. Für alle 8 Verse der Strophe gilt
dasselbe Schema: eine Cäsur, die klingend oder stumpf sein
kann, zerschneidet den Vers in zwei ungleiche Theile: der
erste enthält zwei (vgl. die Anm. zu 16, 8), der andere drei
Hebungen. Der Auftakt kann bei beiden Vershälften auch
zweisilbig sein oder fehlen. Die Hebung besteht manchmal aus
zwei durch einfache Consonanten getrennte Silben mit kurzen
Vocalen (zu 2, 3). Die Senkung muss einsilbig sein, darf aber
auch zwischen hochtonigen Hebungen fehlen (zu 1, 8). Schwebende
Betonung zwischen Auftakt und erster Hebung und beim
Reime ist öfter anzunehmen (zu 1, 2. 2, 6. 20, 2; vgl. auch
zu 67, 3). Auslautendes unbetontes e in mehrsilbigen Wörtern
muss in der Regel als stumm gelten.
Here gynne'th the ly ff off Guy of Warwyk.
1 Fro Cristis birthe
twenty and sevene
kyng Ethelstan,
regnyng that tyme
5 duryng also
of them of Denmark,
rod, brente and slouh
by cruel force
2 Spared non ther,
chirchis, collegis,
myhty Castellis
in ther ffurie
5 on to the boundys
with suerd and feer
and in ther mortalle
complet nyne hundred yeer
by computacioun,
as seith the cronycleer,
in Brutys Albioun,
the persecucyoune
wich with myhty honde
(made noon excepcioun)
thorugh out al this lond •
hih nor louh degre,
but that they bete hem doun,
and every greet cyte.
by ffals oppressioun
of Wynchestre toun
they madyn al wast and wylde
persecucyoun
1, 7 die Cäsur, die in der Hs. in der Kegel durcli zwei senkrechte
Striche bezeichnet wird, ist hier sicher hinter slouh und nicht hinter brente,
wo das Zeichen steht, anzunehmen: vgl. 2, 8. 6, 8. 13, 2.