Zur Literaturgeschichte des Guy von Warwick.
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Die dritte liegt zu Grunde P, w, d; ob auch den oben
erwähnten beiden mir unbekannten Drucken, bleibt abzuwarten.
2. Lydgate’s Leben des Guy von Warwick.
Lydgate’s Leben des Guy von Warwick ist, soviel bisher
bekannt ist, nur ein einziges Mal überliefert, nämlich in einer
Pergamenthandschrift aus der ersten Hälfte des fünfzehnten
Jahrhunderts auf der Bodlejana zu Oxford, Land. 683 (D 31),
Fol. 65 1 '—78 r . Die Verse sind abgesetzt, der Anfang der Strophen
durch bunte grosse Buchstaben bezeichnet; sonst stehen am
Versanfange in der Kegel gewöhnliche Buchstaben. Jede Seite
enthält nur eine einzige Spalte Schrift in 21—27 Zeilen. Die
Hand ist deutlich, doch u und n, st und ft sind nicht zu unterscheiden.
Die Haken, die regelmässig auslautendem g, k, t, f
angehängt, und die Striche, die häufig durch den Hals von h
gezogen sind, halte ich für blosse Verzierung: deshalb lässt
sie der Abdruck, den ich nach meiner eigenen Abschrift gebe,
unberücksichtigt.
Ich sagte oben, das Werk sei nur einmal überliefert.
Bei Warton (ed. Hazlitt) II, 32 heisst es allerdings: ,Copies
of Lydgate’s translation are in the Bodleian, and in Harleian
MS. 5243'. Allein diese Handschrift des britischen Museums
enthält (vgl. Turnbull in der Vorrede seiner Ausgabe des Guy
XXV ff.): ,The corrected historie of Sir Gwy-, Earle of
Warwick, surnamed the Heremite; begun by Don Lidgate
monck of st. Edmundes Berye; but now dillig-entlie exquired
from all Antiquitie, by John Lane. 1621.‘ Am Schlüsse
der Handschrift liest man: ,Finis John Lane'. Darauf
,The licence.
This poem containinge a corrected historie of Guy Earle
of Warwick in 87 leaves of large quarto, written by m r John
Lane hath licence to bee printed. Jul: 13° 1617.
John Tauerner
as in the original'.
Es ist dies also nicht Lydgate’s, sondern John Lane’s
Guy of Warwick, den Edward Philips, Milton’s Neffe, in
seinem Theatrum Poetarum (ed. Brydges 318. 319) erwähnt.
,John Lane', heisst es da, ,a fine old Queen Elizabeth’s gentle-