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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 74. Band, (Jahrgang 1873)

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Sacken.

2.  Einen  Armring  ähnlicher  Art  in  3  Windungen,  Durchmesser ­
  2  Zoll.
3.  Röhrchenartige  Spiralen  von  o'/ 2  Zoll  Länge,  2  Linien
Durchmesser  aus  40  fest  aneinander  liegenden  Windungen
eines  starken  Drahtes  bestehend,  sehr  elastisch,  genau  wie
Bd.  XLIX,  S.  119,  Fig.  4.
4.  Das  Bruchstück  eines  Ringes  von  1  */ 2  Zoll  Durchmesser,
fein  quer  gestrichelt.
5.  Drei  schöne  Nadeln;  eine  (Fig.  65)  8  Zoll  lang,  besonders ­
  fein,  am  oberen  Theile  mit  feinen  Querlinien  und  eingefeilten ­
  Zickzacks  verziert,  als  Kopf  eine  Kugel,  darüber
eine  kleine  Scheibe';  —  die  zweite  (Fig.  66),  7  Zoll  lang,  ist
rückwärts  flach,  oben  mit  einer  elliptischen  Ausweitung,  deren
Vertiefung  wahrscheinlich  mit  einer  farbigen  Masse  ausgefüllt
war,  auch  der  Knopf  scheint  aus  einer  ähnlichen  Substanz  bestanden ­
  zu  haben,  wobei  die  blechartige  Scheibe  als  Kern
diente,  so  dass  das  ganze  ein  sehr  zierliches  Schmuckstück
darstellte.  Die  dritte  Nadel  von  4'/ 2  Zoll  Länge  ist  an  dem
keulenförmigen  Ende  mit  gegeneinander  gestellten  Stricheln
zwischen  feinen  Querringen  verziert.
6.  Eine  Pfrieme,  beiderseits  in  lange,  vierkantige  Spitzen
ausgehend.
7.  Zwei  flache,  7  Zoll  lange  Dolchklingen,  unten  sehr
breit,  mit  3  und  mit  7  Nietlöchern  für  die  Nägel  der  im  Halbkreise ­
  anschliessenden  Griffe.
S.  Einen  Kelt,  3  Va  Zoll  lang,  mit  drei  Querfäden  um  das
Schaftloch.
Alle  diese  Gegenstände  zeigen  dieselbe  feine,  präcise
Technik,  die  goldfarbige  Bronzemischung,  die  dunkle,  glänzende, ­
  sehr  dünne  und  gleiche  Patina,  wie  die  Fundstücke
dieser  Gegend  aus  früherer  Zeit.
Die  zahlreichen  Gegenstände  im  reinsten  Bronzestyle  bezeugen ­
  das  Vorhandensein  einer  Ansiedlung  an  dieser  Stelle
in  vorchristlicher  Zeit.  Eine  weitere  Bestätigung  gibt  der  Fund
einer  Anzahl  zerbrochener,  durch  den  Gebrauch  schadhaft  und
unbrauchbar  gewordener  Bronzen,  die  offenbar  behufs  des
Einschmelzens  als  aes  collectaneum  zusammengelegt  waren
und  unter  einem  Steinblöcke  am  Berghange  gefunden  wurden.
Es  sind  14  Fragmente,  von  drei  Palstäben  (einer  derselben
            
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