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Sacken.
sind und scheinen mit einem Instrumente, etwa einem kleinen,
gezähnten Rade hergestellt zu sein. 1
Nach der Menge der Asche zu schliesson, waren hier
Viele bestattet, deren Reste nach der Verbrennung in die
Bohlenkammer gebracht wurden. Die Nadel scheint nach
Analogie mit den gleichen von Hallstatt, der vorchristlichen
Zeit, dem sogenannten ersten Eisenalter anzugehören; auch die
Geschirrtrümmer mögen dieser Periode zuzuschreiben sein.
Auffallend dagegen ist der Fund der Münze von Leopold I.,
welche tiefer als Nadel und Geschirre, sogar unter dem
Niveau lag. Freilich ist zu bedenken, dass derartige auffallende
Hügel in älterer Zeit nicht selten von Schatzgräbern
durchwühlt wurden, auch geschieht es durch Kaninchen und
Erdzeiseln, welche beide in dieser Gegend häufig sind, dass
durch die von diesen Thieren gemachten Baue und Gänge
Gegenstände von der Oberfläche in die Tiefe fallen, und so
mag sich das Vorkommen der Münze auf die eine oder die
andere Art erklären.
Grabhügel mit Bohlen- oder Dielenkammern im Innern,
in welchen die Skelette lagen oder die Urnen beigesetzt waren,
kommen in Skandinavien und Jütland nicht selten vor, - in
Deutschland ist nur ein Grabhügel, bei Wulfen in Anhalt, bekannt,
der eine Grabkammer aus Fichtenbohlen enthielt, auf
deren Fussboden die Aschenurnen standen mit Beigaben von
Bronze. :i Der Hügel von Ins im Canton Bern enthielt einen
mit einem Erzdiadem geschmückten Schädel nebst Bronzevase
und Schmucksachen; das ganze war durch Holzbretter geschützt.
1 ' Eine Kammer von Pfostendielung zeigte auch der
1852 bei Bcllowitz in Mähren aufgegrabene Tumulus; 5 es war
ein Holzbehältniss, welches Skelette enthielt. Man hält das
ganze für ein Tartarengrab aus dem zweiten Viertel des XIII.
1 Vgl. die Urne von Felixstow in Suffolk bei Kemble, Home femles,
pl. XXIX, 5.
2 Weinhold, Altnord. Leben, S. 190.
3 Ders. Die heidnische Todtenbestattung in Deutschland, Sitzungsber. d.
kais. Akad. d. W. XXIX, 194.
4 Bonstetten, Tombelles d’Anet, 11.
5 Chlumetzky in den Schriften der histor. stat. Section d. mähr.-schles.
Gesellschaft des Ackerbaues. V. Heft, 219. (Die Tafel in Band VI.)