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Sacken.
Von diesen haben sich weniger deutliche Spuren erhalten, als
von den auf den Höhen gelegenen Ansiedlungen, denn während
letztere mit der Zeit verlassen wurden und es blieben,
erhielten sich die auch für die nachfolgenden Verhältnisse
günstig gelegenen in den Mulden und Niederungen fort und
wurden zu den gegenwärtigen Ortschaften.
Bestimmte Spuren grösserer Niederlassungen sind am
Wieshofe bei Engelsdorf, über eine Fläche von fast zwei Joch
ausgebreitet, am Meiseldorfer Teiche, in Unter-Himmelreich
bei Breitenaich, in Gösing an der Stelle des heutigen Ortes,
bei Göllersdorf, wo in einer Aschenlage zahlreiche Gefässe
und Thonpyramiden nebst Knochen und Steinwerkzeugen, über
eine Fläche von circa 100 Quadratklafter verbreitet, in beträchtlicher
Tiefe (5—8 Fuss) gefunden wurden. Die Gefässe,
schüsselartig, mit gerade aufstehendem Rande, mit durchkreuzten
Strichen verziert und mit Graphit geschwärzt, sind
mitunter von vorzüglicher Arbeit. In den Ziegeleien bei
Weikersdorf und Wetzdorf beobachtete Graf Wurmbrand
Höhlungen oder Gruben, regelmässig eingeschnitten, von der
Form eines umgekehrten Kegels, 6 Fuss tief, 8—12 Fuss im
oberen Durchmesser; sie erwiesen sich angefüllt mit dunkler
Erde, vermischt mit Asche, Knochen (darunter sollen auch
menschliche gewesen sein) und zahlreichen Geschirrtrümmern.
In Wetzdorf waren die Gefässe bombenförmig, mit Strich- und
Punktverzierungen, trefflich gearbeitet. Wurmbrand vermuthet
hier die Herdstätten der alten Ansiedlungen. 1
Die alten Ansiedlungen scheinen mitunter durch Erdwälle
und Umpfählungen geschützt gewesen zu sein. Bei Meiseldorf
zeigen sich neun deutlich umgrenzte Stellen, die zum
Theil einige hundert Schritte im Umfang messen, innerhalb
welcher Scherben und Steingeräthe nebst Splittern und Abfällen
in Masse zu linden sind. Der dominirende Michaelsberg
besass noch im XV. Jahrhundert auf seiner Spitze einen runden
Steinwall, von dem Thomas Ebendorfer spricht und der
im Zusammenhalt mit dort in damaliger Zeit gefundenen Gold-Übeln
und neuerer Zeit von Much ausgegrabenen Steinmeissein
und Feuersteinsplittern, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit als
Mitth. d. änthropol. Gesellsch. in Wien, UI, 116.