K. Karls (V.) erstes Auftreten in Spanien.
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Höhen erklimmen und ein grosser Theil der angesehensten
Persönlichkeiten die Nacht auf Stroh oder Bänken zubringen.
Allein der König war auf spanischem Boden angekommen
(19 September, 4 Uhr Nachmittag) dann von dem Gouverneur
Don Francisque de Beamon empfangen worden, während die
Flotte von einem heftigen Nornordwest bedroht, sich nach
St. Andreas in Biscaya wenden musste. Am andern Tage, den
20. September, kamen der Prior von St. Johann, der Bischof
von Cordova und andere hochgestellte Persönlichkeiten, dem
Könige ihre Aufwartung zu machen. Als es sich aber nun
darum handelte, über die asturischen Berge nach dem Innern,
aus den armen und menschenleeren Gegenden in volkreichere
und bessere, aus den von Krankheit heimgesuchten in gesündere
zu kommen, trat die Schwierigkeit ein, zweihundert Personen,
Männer und Frauen, anständig fortzubringen. Mangel
an Lebensmitteln zwang den König am 21. Villaviciosa zu verlassen
und sich nach St. Andreas zu wenden, wozu er vier
Tage brauchte, bis er es auf einem kleinen Pferde erreichte,
welches ihm der englische Gesandte gegeben. Wer ein Packpferd
erhalten konnte, war glücklich, sich dessen bedienen zu
können. Die Frauen kamen zum Theil auf Ochsenwagen
weiter, ein grosser Theil der Männer %ii Fuss. Erst als der
König nach San Vincente kam, wurde es besser. War schon,
als das Gefolge Villaviciosa verliess, die Stimmung in dem
Masse heiterer geworden, als man sich einem freundlicheren
Lande näherte, so gestaltete sich alles besser, als der Adel der
Umgebung zur Begrüssung des Königs nach San Vincente kam,
Pferde und Maulthiere anbot, die Schiffe anlangten, und auf
die Nachricht der König sei angekommen, der Grossconnetable
von Castilien mit 700 Rittern, Dienern und Verwandten herbeieilte,
K. Karl zu begrüssen und die Stationen, welche er
berühren musste, mit Lebensmitteln zu versehen. Das Land,
schrieb Spinelli am 29. aus San Vincente, ist sehr gebirgig
und hat. einen Ueberfluss von Kastanien, von welchen statt von
Korn die meisten Einwohner leben. Sie haben auch eine Art
von Hafer (oats), woraus sie für die Adeligen Brod machen.
Die Schlimmsten von ihnen gelten als die Bestgebornen. Sie
halten unendlich viel auf edle Abstammung, da sie Castilien
aus den Händen der Ungläubigen eroberten und in Folge dieser
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