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Kenner.
reichend befunden worden sein muss. Es wird noch weiterhin
davon die Rede sein, dass das aufgegrabene Gebäude zweimal
zerstört worden ist. Ob nun nach der ersten oder nach der
zweiten der Oberbau aufgeführt worden sei, lässt sich nicht
mit völliger Bestimmtheit sagen; wahrscheinlicher ist das letztere.
Denn der Zweck desselben kann nur der der Sicherung
gegen feindliche Ueberfälle gewesen sein. Dies war aber durchaus
nicht der ursprüngliche Zweck der Bauanlage, welcher bei der
Wiederherstellung des Gebäudes nach der ersten Zerstörung
aufrecht erhalten blieb, wovon noch gesprochen werden wird.
Möglicherweise hat man, als das Gebäude zum zweiten Male
in Asche sank, die nördlich von unserem Vierecke (1—7) gelegenen
Räume in Ruinen gelassen, dagegen aus dem Viereck
selbst ein Bollwerk geschaffen und, um dieses gegen die Ruinen
abzuschliessen, die früher vorhandenen Thüren in die Räume 7
und 8 vermauert, so zwar, dass das neue Castell nur mehr
einen einzigen Zugang von Südosten her hatte. Ist diese Vermuthung
richtig, so haben im ursprünglichen Baue Thüren
sowohl von 4 nach 7, als auch von 5 nach 8 und von 1 ins
Freie bestanden, was ja auch an sich höchst wahrscheinlich ist.
Die ursprüngliche Bestimmung der Räume des Viereckes
mit Ausnahme des schon besprochenen Raumes 3 steht, wie
sich voraussetzen lässt, wol mit den Anstalten in den Nebenräumen
in Verbindung; es werden sowol Wohnungen der in
der Schmiede beschäftigten Leute als auch ein Raum für
Bergung des nöthigen Holzvorrathes angenommen werden können.
In 2, 5 und 6 hat man nicht blos Asche, sondern eine
Lage von Holzkohlen angetroffen. Allerdings rühren diese
wahrscheinlich von einer letzten Zerstörang, der das Bollwerk
zum Opfer fiel, her; aber nicht aus dem Vorhandensein
der genannten Kohlenlage schliessen wir auf das Vorhandensein
eines Holzvorrathes in jenen Räumen schon zur Zeit vor
der Errichtung des Oberbaues, sondern vielmehr aus dem
Umstande, dass die Räume 2, 5 und 6 als Behältnisse für
Holz trefflich situiert waren, um einerseits die Heizkammern
des Frauenhades, andererseits den Herd der Schmiede aus
nächster Nähe mit Brennmaterial zu versehen.
Wenn man im Ganzen die Räumlichkeiten der südlichen
Hälfte der Ausgrabungen überblickt, so fallt vor allem auf,