Berichte über Handschriften des sog. Schwabenspiegels.
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vnd sein Wappen fürt in dem rechten als hie von den pfaffen
gesprochen ist.
Das selb recht hand auch die freyen.
13. Nymmbt ain herre seinem mann sein gilt mit gewalt.
Vnd nymmbt ain herre seinem mann ain gut mit gewalt,
oder will im sunst seine lehen nit leihen, vnd er vordert das
lehen an den herren, vnd der mann stirbt als jm der herre
nit leihen wolt, vnd lat der tot man erben hinder jm, die erbent
das lehen mit recht, vnd schatt in die jrrung nichtz das der
herre irem vatter oder sunst irem friünd nit leihen wolt.
Vnd ist das ainem sein lehenherre sein gut nymmbt mit
recht oder mit gewalt, vnd hat der selb herre das güt von
dem küng oder von ainem andern 1 herren ze lehen, an den
sol der man komen vnd seine lehen vordem, der sol im denn
ze recht leihen, doch müsz der man den gewalt erziügen vf
ienen herren das er jm nit leihen wolt. das müsz er erzitigen
selbdritt. vnd leicht jm der herre selb auch nit, so hat er sein
gut doch mit recht.
Vnd ist das güt des herren aigen, so fare zu dem küng,
vnd vordre seinen lehenherrn für den küng ze drey malen zu
dem rechten, vnd komt der herre also nit für den kunig zu
dem rechten, so hat der man sein lehen behebt mit recht, des
sol er brief vnd jnsigel von dem küng nemen das er das also
eruordert hab.
Vnd ist der küng nit in tewtschen lannden, so var finden
lantrichter da das gut ynne gelegen ist, vnd var damit als
hieuor von dem küng stat.
16. Weiher ain ding erziügen müsz selbsibent.
Wann man vmb lehen rechtet vor ainem herren, vnd
wirt im ertailt das er ain ding erziügen müsz selb sibent, da
sol der herre seiner mann zwaintzig vmb fragen.
Vnd hat er der nit als vil da, so scheube das recht auf
ain anderen tag, vnd pring seiner man zwaintzig, so gat das
recht wol für sich.
1 In II fehlt andern.