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R oc ki n ger.
schmachait an tfxt die dem geleichen ist, so mag in der herr
mit recht vorderen wider, vnd mag er in dez uberziugen selb
dritt der ding ainez als hie vor gesprochen ist, er sol sein
aigen sein als er vor was.
Will aber der aigen man laugnen, das tut er wol, vnd
schwert darfür, doch also ob der herre nit selbdritt geweysen mag.
179. Wie vneliche ehind elich werdent.
Hat ain man ain frawen zu der leckart, vnd hat kind
by ir, vil oder lützel, vnd nymmbt er sy darnach zu der
rechten ee, was sy dauor chind hat geliebt ee das er sy zu
der ee nam, das sind darnach alle ekind, vnd erbent aigen
vnd lehen von vater vnd von mflter vor andern ir friünden
als wol als die chind die sy darnach gewynnet. als sy darnach
kint gewynnt, 1 als wol erbent die vorigen chind.
Das sol man vor gaistlichem gericht vsztragen vnd rechten,
vnd sullent dann die selben kind brief nemen von dem gastlichen
richter, das sy also elich seyen. so behebent sy vatter
vnd müter vnd ander ir friünd gut, aigens vnd lehens, vor
weltlichem vnd gaistlichem rechten.
2. Von pfaffen vnd von freyen leuten.
Jst das ain pfaff oder ain frey dez reichs gut empfacht,
das mag man in wöl leichen. vnd süllent dem gut nach volgen
an ainen anderen herren. doch also, ob paid pfaffen vnd freyen
von ritterlicher art geboren sind.
Ainen yegliclien pfaffen der von ritterlicher art ist, der
mag wol lehen auf seinen leib empfachen. er mag es aber nit
hinleichen noch anders mit tun wann mit dez herren willen.
Vnd hat ain pfaff ain bnider oder mer, vnd empfacht er
ain lehen mit den brüderen von ainer lehen hand, vnd hat
damit ain nutz vnd gewere, vnd sterbent dez pfaffen briider
on lehen erben, im beleibt das lehen, dem pfaffen. aber er mag
ez nit hinleichen noch nichtz damit schaffen noch tun wann
mit dez lehenherren willen, vnd wenn der pfaff stirbt, so gefeit
das lehen an seinen nächsten vetteren der seinez narnen ist
1 In II fehlt dieser Anfang; des Satzes: als sy darnach kint gewynnt,