Berichte über Handschriften des sog. Schwabenspiegels.
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gän des der päm ist, vnd sol in bitten das er mit im gang
oder im erlawb das er sein ymmen gewynne. darnach mag er
wol gän vnd sein ymmen gewynnen, vnd mag mit axten vnd
kolben an den päm scblaben bis das er sy gewynne, doch also
das er dem päm cbain schaden tii. war aber das die ymmen
an ain hus oder an ain zawn oder wa sy bin vallent, so ist
es das selb recht als vmb den päm.
Wer ainen pernden päm abbawt, oder ymmen sunst verderbt
mit willen, so sol iener swern ainen aid wie lieb im der
päm gewesen ist vnd das obsz das der päm alle iar trug, des 1
sol im denn iener gelten zwölf!' iar der den päm abgehawen
hat, vnd sol im ainen andern päm setzen an die stat da iener
päm gestanden ist, vnd ain söliclien päm der obs tragen werd
als iener trug.
174. Von vnrechtem gewichte.
Wer ain gewicht ringer macht nun vmb ain pfenning
denn es sein sol, man sol jm das haubt abschlaben.
Wer ain vberziügt an ainem pfund nun vmb ain pfenning,
dem sol man das hanntwerck verbieten, vnd sol dem
herren oder dem richter ain grosz fräuel schuldig sein, vnd
dem clager büssen nach weiser lüt rat.
Man sol in des über ziügen selbdritt.
175. Von hüsser pawen vnd zymmer.
Vnd ist das ain man ain hausz zymmert, er sol ez in
der hochin vnd weyttin zymmeren nach dem als recht ist. vnd
tut er das nit, sein nachpaur mag das dem richtpr clagen. der
sol ez ze recht nider prechen als recht wirt.
Wer auf fremdes erttrich zymmert oder paum setzt, das
ist dez das erttrich ist ze recht.
Wer ausz fremdes holtz etwas machet, daz ist zu recht
dez das holtz gewesen ist.
177. Wie der frey wider aigen wirt.
Hat ain herre sein aigen leut frey gelassen, vnd will er
in darinn darnach nit eren als vor, das er nit gegen im auf
statt, oder den hüt nit gegen im abziucht, oder im ain ander
1 II das.
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