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Kock inger.
nichtz tun, so mag - in der priester wol auf das selb wol 1 herauszgeben
viul im haissen trostung tun.
Man mag in aber wol belegen in der kirclien vnd herausz
hungeren daz er selb herausz gän musz. nympt man aber ain
ausz der kirclien, da tut man wider got, vnd entweicht die
kirclien, vnd fräuelt gegen dem pfarrer, vnd fräuelt auch gegen
dem weltlichen ricliter.
Vnd ist das das mensch nit in die kirclien cliomen mag,
vnd nvmpt ez den ring in der kirclien tür in die hand, so
hat ez das selb recht als ob mans ausz der kirclien nympt,
der im etwas tut.
Die geweichten kirchof hand auch das selb recht.
166. Von liunden die man stilt.
Stilt ainer ainem ainen hund oder jm schlecht er 2 zu tod,
er miisz jm also ain guten hund geben, vnd die fräuel büssen
nach weiser lüt rat.
Lauft aber ain hund ain menschen an vnd beiszt oder
zert im die hosen, vnd sieht er in zu tod, so müsz er jm als
ain güten hund wider geben als iener was, vnd darff im nit
den hund büssen, noch hat nit gefräuelt.
Jst ach das ainer ainem ain hund erlämbt, so so! er jm
ain als gütten widergeben, vnd im ienen behalten den er erlämbt
hat. vnd sol im darnach büssen nach weiser lüt haissen.
Das recht satzt küng Karel von liunden.
171. Von küng Karlo gebot.
Wer ain ziugen laitten will, so sol der ricliter ainen
nach dem anderen sunderlich nemen, vnd sol in fragen, vnd
sagent sy geleich, so hand sy im beholffen seinez rechtens dez
ziugen sy sind, vnd sagent sy vngeleich, so hand sy im nit
geholffen.
Wer an dem sunntag oder an dem gepannen feirtag oder
an den vier liochzeiten etwas vail hat oder verkäft, der ist
schuldig ze geben vns, vnd dem ricliter auch so vil.
172. Von den ymmen recht.
Vnd ist das ainem ymmen vszfliegent vnd vallent ainem
vf ain päm, vnd iener des die ymmen sind der sol zu dem
2 II oder sclilecli jn im.
1 In I fehlt: wol.