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Kockinger.
L
6
7
8
9
10
11
I. II
9
10'
11
12
13
L
12
13
14
15
16
17
1. II
14
15
16 2
17 3
31
18
L
18
19
20
21
22
I. II
19 4
20 r ’
1 Die Fassung dieses Artikels gegen den Schluss lautet: vnd ist daz daz weib
ain andern e man nympt, vnd geben jr irre frainde gut das siu vor nit
gehäpt, oder ob siu ainen man n 8m der gut, oder wie siu dar nach güt
vber körne, si noch der man gelten nit des ersten inanes schuld, si
wöllent, den das geren durch gottez willen tün.
- Der Schluss dieses Artikels ist folgenderinassen gefasst: die nächsten
erben süllent in erben, vnd der seilding dut (II selding tun), vnd den
leuten gelten, das ist darumb daz er den hruder geerhet haut, ist aber
briider noch Schwester, so niemant es darnach die nächsten erben nach
der sipp alz daz pdch vor sait.
3 Hier entsprechen sich die drei ersten Enterbungsgrunde. Dann ist 4 = L 5,
5 = L6, 6 in der Fassung: das sechst ist das ain sun (I sun auff)
seinen vater clagt., er hab ding getan die sein vater an seinem leib vnd
eren riigent (I an seim leib oder an ere rüttend), vnd er in dez nit
überzeugen mag ~ L 7, 7 ■= L 4. Hierauf entsprechen sie sich wieder
regelmässig. Der Schluss nach dem vierzehnten Falle von L ist hier
sogleich nach dem dritten in folgender Fassung 'eingereiht: mit disen
dingen verwiirckt sich auch ain vater gegen seinem sun das er pej
seinem lebenden leib von seinem gut scheiden musz: vnd stat der sun
an seinez vaters stat. doch sol der sun dem vater die notturft geben
nach den eren als er gelebt hat.
4 Diesen Artikel theile ich unten in IV ganz mit.
5 Ich bemerke aus diesem Artikel hier nur Folgendes: will er im
das sicher machen, so sol er im brief darumb geben mit seinem
jnsigel, vnd darzu ainez biscliofs jnsigel oder ainez layen fprsten
oder ainez closters oder ainr stat oder ains lantgerichtz (I lantrieht)
jnsigel, oder vor ainem gericht. will er aber im das sicher machen, so
setz im ain zins darauf, so mag er mit recht das gilt nit verlieren, oder
kauff (I köff) leibting vmb in, vnd geh im kuntscliaft als vor geschriben
stat. jst aber das er im snnst, machet, vnd nit leibgeding vmb in kaffet,
vnd ist das ain man eheftig not an gät der disz geschaffen hat getan,
der mag sein gut angreyffen, vnd sol im eheftig not mit wenden, vnd
will yemand daz ira weren, so sol er clagen seinem herren oder richter.
der sol im helffen beheben u. s. w.