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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 74. Band, (Jahrgang 1873)

Berichte  über  Handschriften  des  sog.  Schwabenspicgels.

389

L
Vorw.  a
—  b
—  c
—  d
—  e

I.  II

*  Vorw. 1

A)  Landrecht.
L  I.  II
Vorw.  f  )
_  j  Vorw. 1
h  P
1  2 3
2  3 4

L
3
4
5a
5b
5c

I.  II
4 5
5 6
G 7
7
8

1  Den  Text,  welcher  dem  Vorworte  L  d—g  entspricht,  theile  ich  unten
in  IV  mit.
2  Dieser  Artikel  findet  unten  in  IV  seine  Stelle.
3  Die  Stelle,  in  L  lb,  S.  6,  Sp.  1,  Z.  19—21  lautet  hier:  die  zechen  gepot.
er  gab  in  (I  jnn)  darzü  die  sechs  hundert  gepot.
Der  Schluss  sodann  hat  hier  folgende  Fassung:  vnd  stat  auch  an
disem  büch  kain  ander  recht  noch  kain  vrtail  —  diese  Worte  ,noch  kain
vrtail*  fehlen  in  II  —  wann  alz  es  mit  rümer  pfaffhait  vnd  uon  küng
Karlon  recht  her  komen  ist  vnd  alz  die  b&bst  vnd  die  kaisser  jn  jren
höfen  liand  geseczt  vnd  gebotten  ausz  dem  decret  vnd  decretalis.  wann
ausz  den  zwain  büchen  nympt  man  alle  die  recht  die  daz  gaistlicli  recht
bedarf,  aber  dis  büch  sait  uon  weltlichen  dingen  vnd  gericlit.  vnd
darumb  liaist  ez  das  lantrecht  büch,  wann  alle  die  recht  die  hie  nach
geschriben  stand  das  ist  von  lantrecht  vnd  bewert  nach  geschriben  recht
vnd  etwann  nach  güter  gewanhait.  wann  die  fürsten  vnd  die  stett  hand
mengerlay  gewonhait  von  den  kaissern  vnd  küngen  erworben,  her  nach
rett  dis  von  güter  gewonhait.
4  Der  Schluss  lautet  hier:  die  dienstman  den  sechsten,  vnd  recht  zü
gleicher  weisz  jst  ain  frag  ob  der  sibent  herschilt  lechen  mag  han  oder
nit.  den  sibenden  herschilt  häpt  (II  hat)  wol  ain  iecklicli  man  der  nit
aigen  ist  vnd  ein  ee  kind  ist.  lechen  leicht  man  den  nit  der  fry  vor
dem  sibenden  herschilt  ist.  wann  aber  der  herr  jm  leicht,  der  hat  denn
also  güt  recht  als  der  in  dem  sechsten  schilt  ist.  doch  zwingt  sich  jr
lechen  recht  alz  dis  büch  hernach  sait.
5  Vgl.  hiezu  unten  in  IV.
c  Der  Schluss  dieses  Artikels  hat  folgende  Fassung:  dez  selben  manues
sünne  neman  ain  tail  an  seins  vatters  statt  mit  jrren  vettern,  das  mag
den  döchternn  nit  wider  varen  das  sy  gleich  tail  nieman,  si  S} r en  denn
geschwisterge  (II  geschwistergit)  kind.
7  Von  diesem  Artikel  mit  der  Ueberschrift:  ,Wie  gaistlicli  leut  erbend  mit
jren  gesellwistergen  (II  gesellwistergiten) c  lautet  der  Anfang:  Hat  ain
man  ain  gaistliche  dochter  vnd  sune,  vnd  gelobt  er  daz  er  dochter  oder
sunne  ausz  wolle  geben,  ains  oder  mere,  vnd  lat  me.
            
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