382
Pfizmaier. Die Lelire von dein Te-ni-wo-fa.
Kono uta fosi-ki-no kokoro-wo ^ fosi-ni i-i-kake-taru
nari. ,In diesem Gedichte wird der Sinn von „wünschen“
(fosi) den Sternen (fosi) als Bedeutung' angehängt.'
Kaku-to dani je-ja-wa i-buki-no sasi-mo-gusa sasi-mo
sirazi-na majuru omoi-wo.
„Auf diese Weise nur ach! der stechende Beifuss von
I-buki, so auch kennt er nicht den brennenden Gedanken/
Kore-wa ifu-wo Pfc P l - h ii-ni josete jomi-tare-ba siimubeki
kotoba-wo nigori-te tnüdzüke-tari. ,Da man hier beim Lesen
ifu (sagen) mit i-bu (Theil des Ortsnamens I-buki) zusammenbringt,
hat man ein Wort, das klar sein soll, trüb fortgesetzt/
Die Stelle kann somit auch gelesen werden: Kaku-to dani
je-ja-iva ifu ki-no sasi-mo-gusa ,des auf die Weise nur Ach!
sagenden Herzens stechender Beifuss' u. s. f.
Ke-sa-wa si-mo oki-ken kata-mo sirazari-tsü omoi-idzüru-zo
kijete kanasi-ki.
,Heute Morgen die Stelle, wo man gewesen und sich
erhoben haben wird, wusste man nicht. Indem man schmilzt,
in die Gedanken kommt es, die traurigen.'
Si-mo-no te-ni-fa-wo ^ simo-no lcokoro-ni site jomeri.
,Das Te-ni-fa si-mo (auch gewesen) liest man in dem Sinne
von simo (Reiffrost)/ Die Strophe hat daher auch den Sinn:
Heute Morgen die Stelle, wo der Reiffrost sich erhoben haben
wird, wusste man nicht. Indem er schmilzt, in die Gedanken
kommt es, die traurigen.
Migiri-ni te-ni-wo-fa-no jei-kaku kazü-kazü o-o-kare-domo
kiruru tsüdzüku-to-no futa-tsü-wo joku-joku wakirnaje-ba onodzükara
mitsi-ni iru-besi. Nawo mutsükdsi-ki te-ni-fa-wa si-den-■ico
ukete jomu-besi. ,Obgleich die oben vorkommenden Muster
für das Lesen des Te-ni-wo-fa sehr zahlreich sind, kann man,
wenn man die beiden Dinge, das Abgeschnittene und das Fortgesetzte,
sorgfältig unterscheidet, von selbst auf den Weg gelangen.
Das schwerere Te-ni-fa kann man lesen, wenn man die
Vorschriften eines Lehrers erhält.'