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H ö f 1 e r.
Wir werden sehen, wie Maximilians ursprünglicher Plan
plötzlich wieder in den Vordergrund tritt!
§. 2.
Plan Kaiser Maximilian'», seinem Enkel König Karl die
römische Königskrone znznwenden.
Seit April 1517 beginnen die Berichte über die Bemühungen
Königs Franz I., auf die deutschen Fürsten einzuwirken,
bedrohlicher zu werden. Er habe, berichtete am
26. April Knight an Cardinal Wolsey, einem Markgrafen von
Brandenburg die Schwester der Königin zur Frau gegeben, den
Pfalzgrafen, 1 den Herzog von Würtemberg auf seiner Seite,
jedoch habe der Churfürst von Sachsen, Gegner der Brandenburger,
sich mit dem Kaiser ausgesöhnt. Franz unterhalte 3000
Mann in Dänemark und wolle diese Mannschaft auf 8000
bringen. 2 Im Aufang Mai berichtete der englische Gesandte
Spinelli aus Calatayud in Aragonien, 3 dass der königliche
Rath sich auf das Sorgfältigste mit der Wahlhandlung beschäftige.
König Franz spare kein Geld, während das von Spanien
kommende, das durch Maximilians Hände gehe, in diesen hängen
bleibe, weshalb man beschloss, einen eigenen spanischen
Gesandten , Don Juan de la Nuca, damit zu betrauen. Nach
Briefen aus Rom hatte König Franz die Erhebung des Erzbischofs
von Mainz zum Cardinal betrieben, Papst Leo aber,
um sich Maximilians Dank zu verdienen, diese bisher verzögert.
Würde Albrecht von Brandenburg legatus a latere, so
würde sein Einfluss, verbunden mit dem seines Bruders, den
> Pfalzgraf Ludwig hatte sich durch seine Räthe Lueas Hugo und
Kästner ganz mit Frankreich auseinander gesetzt. Huberti Thomae
com ment.
2 n. 4117.
n. 4147.
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