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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 74. Band, (Jahrgang 1873)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r.

Tsiri-nu-to-mo  ka-wo  dani  nokose  mume-no  fana  koisiki
  toki-no  omoi-de-ni-sen.
,Indess  sie  verstreut  ist  und  den  Wohlgeruch  nur  zurücklässt, ­
  die  Pflaumenblüthe,  wo  sie  ersehnt  ward,  die  Zeit  wird
in  die  Gedanken  kommen/
Tosi  fure-ba  jowai-wa  oi-nu  sika-wa  ave-do  fana  wosimire-ba
  mono-omoi-mo  nasi.
,Wenn  die  Jahre  vergeh’n,  ist  man  gealtert.  Bei  alledem,
wenn  man  mit  Zwang  die  Blumen  sieht,  ist  nach  ihnen  kein
Sehnen/
Ima-sara-ni  omoi-dezi-to  sinoburu-wo  köi-siki-ni  koso  wasürewabi-nure.

,Jetzt  wieder,  indem  es  nicht  in  die  Gedanken  kommt,
das  Erduldete  bei  dem  Ersehnten  nur  werd’  ich  mit  Mühe
vergessen  haben 1 .
Fu-no  nu-to  iü-ioa  zü-no  kokoro-ni  kanb  nari.  Tsüki-ja
aranu  niwowanu  siranu  konu  nado-no  tagui  nari.  Mina
fu-no  zi-ni  onazi.  ,Das  nu  des  „Nicht“  kommt  mit  der  Bedeutung ­
  von  zu  überein.  Es  ist  von  der  Art  wie  in  tsüki-ja
aranu  (es  ist  wohl  kein  Monat),  niiooioanu  (es  ist  nicht  wohlriechend), ­
  siranu  (nicht  wissen),  konu  (nicht  kommen)  und
ähnlichen  Wörtern.  Hier  ist  es  überall  mit  dem  Zeichen  fu
(nicht)  gleichbedeutend.
Towo-tsika-no  tatsü  *  ki-mo  siranu  jama-naka-ni  obotsüka-naku-mo
  jobu  ko-tori  kana.
,Das  die  nahen  und  fernen  sich  erhebenden  Bäume  nicht
kennt,  das  Gebirge,  in  seiner  Mitte  unvernehmlich  ruft  der
kleine  Vogel!'
Farn  tate-do  fana-mo  niwowanu  jama-sato-wa  mono-u-haru
ne-ni  uguisü-zo  naku.
,Wo,  wenn  der  Frühling  ersteht,  die  Blumen  nicht  duften,
in  dem  Gebirgsdorfe  mit  traurig  klingendem  Tone  der  Grünling ­
  singt/
Fito-kasira-no  utsi-ni  onazi  nu  futa-tsü-wa  jomu-maziki
josi.  TJta  o-ni-wa  J||  nan-serare-tari.  Fu-no  na  Jp.  owan  nu
futa-tsu-nite  jomu-wa  kurusi-karazü-to  nari.  ,Zwei  gleichbedeutende ­
  Nu  in  einem  Versstücke  sind  eine  Sache,  die  man  nicht
lesen  kann.  Das  Gedicht  wird,  wenn  man  sie  zusammenstellt,
            
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