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Sacliau.
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räkhän Harun ben Sulaimän, der — wie erwähnt — Bukhärä
in Besitz genommen hatte (A. H. 383). Dieser Kadr-Khän,
Statthalter des Tughän-Khän in Samarkand, setzte sich mit
Yamin-aldaula (Mahmud) in Correspondenz und hat ihn um
Hülfe gegen (den neuen Fürsten) Arslän-Khän. Mahmud baute
nun über den Oxus eine Brücke aus Schiffen, die durch Ketten
zusammengehalten wurden, und überschritt den Fluss auf derselben.
Diese Art Brückenbau war dort vorher nicht bekannt.
Mahmud leistete ihm (dem Kadr-Khän) Hülfe gegen Arslän-Khän.
Dann aber überkam den Mahmud die Furcht vor ihm
(Arslän-Khän), in Folge dessen er in sein Land zurückkehrte.
Kadr-Khän und Arslän-Khän vereinigten sich nun zu dem Plan
das Reich des Mahmud anzugreifen und es unter sich zu
theilen. Sie rückten vor nach Balkh. Als Mahmud hievon
Kenntniss erhielt, eilte er herbei; es kam zu einer Schlacht,
und beide Parteien hielten lange Stand, bis schliesslich die
Türken in die Flucht geschlagen wurden; sie eilten zurück
über den Oxus und bei dieser Gelegenheit ertranken mehr als
gerettet wurden. Kurz nach dieser Schlacht kam der Bote
des Statthalters von Khwärizm (Altüntäsli) zu Mahmud, um ihm
zu seinem Siege zu gratuliren. Auf seine Frage: , Woher
wisst ihr davon?' erwiderte man: „(Wir haben es geschlossen)
aus der Menge der türkischen Mützen (s(j-wjJ«s), welche den
Oxus herunter trieben.' Mahmud setzte über den Fluss (zog
nach Transoxanien).
Als die Bewohner dieses Landes sich bei Kadr-Khän beklagten
über das, was sie von dem Heere Mahmuds zu leiden
hätten, antwortete er: ,Die Sache zwischen uns und unserem
Feinde ist der Entscheidung nahe. Wenn wir siegen, so beschützen
wir Euch; siegt unser Feind, so habt Ihr Ruhe vor
uns'. Dann aber vereinigten sich Mahmud und Kadr-Khän und
sie speisten mit einander (schlossen ein Freundschaftsbündniss).
Kadr-Khän war ein gerechter Mann, von vortrefflichem
Lebenswandel und eifrig im Krieg gegen die Ungläubigen. So
hat er Khutan, ein zwischen China und Turkistän gelegenes,
an gelehrten und hervorragenden Männern reiches Land erobert.
Unter diesen Verhältnissen regierte er bis zum Jahre 423, in
dem er starb. Er pflegte vor der Gemeinde lange Gebete zu
verrichten.