Zur Geschichte und Chronologie von Khwärizm.
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.A. nhan g.
lieber die türkischen Fürsten von Transoxanien
und Turkistan.
Zu den am wenig-steil bekannten Partien im historischen
Leben Asiens gehört die Geschichte einer Anzahl türkischer
Fürstengeschlechter, welche einst die vom Tarim Kul gespeisten,
vom Thian Shan, Bolor, Küenlün und der Wüste Gobi
begränzten Länder sowie Transoxanien (Bukhärä, Sugdh und
Farghäna) beherrschten. Gleichzeitig mit den Seldschuken
stehen sie in der Mitte zwischen den Samaniden und den Mongolen
unter Cingizkhan; die Blüthe ihrer Macht fällt in das
Ende des 4. und in das 5. Jahrhundert der Flucht.
Was an zerstreuten Notizen über die Geschichte der türkischen
Khans existirt (Deguignes, Histoire des Huns I, 204,
233; Hammer, Geschichte des osmanischen Reichs I, 35; Vullers,
Geschichte der Seldschuken S. 8 Amn. 12; Klaproth, Asia
Polyglotta S. 217; Vambery, Ivudatku Bilik, Einleitung), ist
herausfordernd dürftig und der neueste Geschichtsschreiber
Transoxaniens hat diese ganze Partie seiner Arbeit einfach
ignorirt.
Diese Khans hatten vielfache Berührungen mit den Ghaznawiden,
einige mit den Kkwarizmshähs, wie wir im Verlaufe
dieser Beiträge gesehen haben. Es ist nicht unsere Absicht
in diesem Anhänge zu erschöpfen, was arabische und persische
Chroniken an Material über diese Fürsten enthalten; wohl aber
erscheint es uns nicht unzeitgemäss an der Hand Ibn-Alatliirs
ein chronologisch-genealogisches Gerippe ihrer Geschichte mitzutheilen,
indem wir uns Vorbehalten, sie späterhin eingehend
zu untersuchen. Unsere Quelle bilden die drei Kapitel bei
Ibn-Al’athir IX, 210—213, welche wir in Uebersetzung zunächst
folgen lassen.
I. Ueber die Regierung des Arslän Khan, Tughän-Khäns
Bruder.
,Nach dem Tode des Tughän-Khän herrschte sein Bruder
’Abü-almuzaffar Arslän-Khän mit dem Titel Sharaf-aldaula.
Gegen ihn erhob sich Kadr-Kliän Yüsuf, der Sohn des Bugh-