Ueber Handschriften der Briefe des Augustinus.
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Anfänge, wo der Cod. der Ambrosiana verstümmelt ist, vollkommen
genügend.
In der Ambrosiana zu Mailand wurde zuerst der Cod.
des Eugyppius C 73 inf. saec. VII. verglichen. Im Anfänge,
wo sich der 167. Brief (ad Hieron.) findet, ist dieser Codex
verstümmelt; im Uebrigen enthält er ep. 98, 1—3 und 9—10;
ep. 120, 7 — 12 und 17—20 und ep. 265, 1 — 5.
Ambros. O 210 sup. saec. VIII. enthält die epp. 166
und 172.
Ambros. G 58 sup. saec. X—XI. hat den Brief ad Auxilium
(250). Im
Ambros. F 60 sup. saec. VIII IX. sind die excerpta
Bobiensia, d. i. eine Menge meist ganz kleiner Bruchstücke
aus verschiedenen Kirchenvätern,, deren Namen am Bande stehen.
Viele darunter sind mit Augustinus bezeichnet. Da aber nichts
als der Name am Rande steht, und selbst dieser nicht immer
verlässlich zu sein scheint, so wäre es eine zu lange dauernde
und doch kaum erfolgreiche' Arbeit gewesen, darin nach Exeerpten
aus den Briefen zu forschen. Bei dem Alter der Handschrift
wäre eine Sichtung dieser Fragmente allerdings wünschenswerth.
Die letzte Arbeit war in Verona.
Der Cod. XVI, 14 saec. IX. enthält wieder den Briefwechsel
zwischen Augustinus und Hieronymus; er stimmt im
Allgemeinen mit den besseren Codd. überein, ist aber sehr
fehlerhaft geschrieben und von zweiter Hand stark corrigirt.
Cod. XXXIII, 31 saec. VIII—IX. enthält mitten in der
Schrift des Augustinus de fide et symbolo ein Stück aus dem
73. Briefe (ad Hieron.) und zwar cap. III 6—8 mit gutem
Texte, ohne alle Correcturen.
Cod. LIX 57 saec. VIII. hat nur zwei kleine Bruchstücke,
die sich oft in den Handschriften der Canones finden, nämlich
eines aus dem Briefe ad Dardanum, das andere aus einem ad
Volusianum.
Cod. LX1I 60 saec. VIII—IX. gibt einen guten Text des
250. Briefes und des in der Migne’schen Ausgabe darauf folgenden
Fragmentes.
Cod. LXIII 61 saec. XI. hat im Anfänge 15 halbvermoderte
Blätter mit Excerpten. Nach dem, was noch zu lesen ist,
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