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Goldbacher.
nachzusuchen oder abzuschreiben wäre eine langwierige und
sicherlich fruchtlose Arbeit gewesen und stand daher durchaus
nicht für die Zeit, die es gekostet hätte.
Regin. 140 saec. IX—X. hat nur den 243. Brief.
In den übrigen Bibliotheken Roms war für die Briefe
des Augustinus fast gar nichts zu finden, was der Erwähnung
wertli wäre. Gut ist nur in der Bibliotheca Casanatensis der
Cod. B IV 18 saec. IX.; er enthält jedoch nur zwei Drittel
vom 164. Briefe, denn der Anfang bis Nr. 9 fehlt. Geschrieben
ist er zwar nicht schön, aber deutlich; leider sind die unteren
Ecken bis ein Stück in den Text hinein vermodert.
Sehr corrumpirt ist dagegen der 175. Brief im Cod. XIV
52 saec. IX—X. der Barberinisehen Bibliothek, so wie ebenderselbe
Brief im Cod. A 5 saec. X. der Vallicelliana, den
dort Hr. Prof. Schenkl für mich verglichen hat.
Endlich ist noch in dem Handschriften-Verzeichnisse der
Mauriner bei Migne Bd. II. S. 59 erwähnt ein: ,Codex vetus
R. R. P. P. Cisterciensium S. Crucis in Jerusalem in Urbe,
ex quo hic primum editur XXIX. ad Alypium epistolaJ In
dem Reifferscheid’schen Kataloge ist über diese Handschrift
nichts zu finden. Da mir jedoch jene Notiz zu wichtig schien,
um nicht wenigstens den Versuch zu machen, etwas darüber
zu erfahren, suchte ich jenes Kloster auf, fand aber unter dem,
was augenblicklich vorhanden war, nichts. Ob überhaupt noch
dieser Codex dort existire, liess sich bei den eigenthümlichen
Verhältnissen, in die dieses Kloster durch die politische Lage
der Dinge in Italien gekommen ist, durchaus nicht in Erfahrung
bringen.
In Florenz war nach dem Reifferscheid’schen Verzeichnisse
für die Briefe des Augustinus nichts zu finden. Nur der aus
der Riccardiana erwähnte Cod. 256 enthält die 54. ep. bis zur
Hälfte; aber dieser Theil des Codex ist erst aus dem XII.
Jahrhundert und der Text werthlos.
Ausserdem hielt es Referent auch für seine Pflicht, den
Bandinischen Katalog genau durchzusuchen und die Handschriften,
die dort dem XI. oder einem noch früheren Jahrhunderte
zugeschrieben werden, einzusehen. So setzt Bandiui
in das XI. Jahrh. den Codex der