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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 74. Band, (Jahrgang 1873)

Heber  Handschriften  der  Briefe  des  Augustinus.

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mitem  c.ris  ....  ein  durchstochenes,  verkratztes  und  theilweise
  nicht  mehr  zu  lesendes  Stück,  welches  sich  später  als
der  Anfang  des  über  exhortationis,  vulgo  de  salutaribus  documentis
  ad  quendam  comitem  (Migne  VI.  Bd.  append.  S.  1047)
herausstellte,  und  die  epp.  132.  135.  137.  187.
Cass.  II 1  saec.  XI.  enthält  nur  den  Brief  223  und.  (lass.
166 9  saec.  XI—XII.,  so  wie  170 !l  saec.  XI  nur  den  Brief  200
vor  der  Schrift  de  nuptiis;  Cass.  165 11  saec.  XI—XII.  den
Brief  215  vor  dem  Buche  de  gratia  et  libero  arbitrio.
Die  Collationen,  die  ich  in  Monte  Cassino  für  Hrn.  Prof.
Schenkl  gemacht  habe,  und  wofür  derselbe  in  der  Folgezeit
für  mich  hie  und  da  Einiges  zu  vergleichen  die  Freundlichkeit
hatte,  sind:
1)  Cass.  4  saec.  VIII—  IX.  auf  104  Blättern  die  Schriften
de  fide,  de  spiritu  sancto  und  de  incarnationis  dominicae  sacramento
  enthaltend.  .  „
2)  Eine  Probe  vom  Cass.  5 5  saec.  XI.  expositio  in  Lucam.
3)  Eine  Probe  vom  Cass.  154‘"  saec.  XI.  in  psalmum
CXVIII.
Nach  Rom  zurückgekehrt  ging  ich  an  den  Cod.  Palat.
209  saec.  X.,  eine  sehr  gute  und  sehr  sorgfältig  geschriebene
Handschrift  mit  wenigen  Fehlern  und  fast  ohne  alle  Correcturen.
  Sie  enthält  von  Fol.  58  an  25  meist  kleinere  Briefe.
Von  hohem  Alter  und  besonderer  Güte  ist  auch  Palat.
210  saec.  VII.  Er  enthält  den  Brief  ad  Julianam  de  viduitate,
welcher  in  den  Ausgaben  als  eigene  Schrift,  nicht  unter  den
Briefen  aufgeführt  ist,  wohin  er  wohl  gestellt  werden  muss,
und  die  Briefe  130.  36  und  127.  Correcturen  sind  selten.  An
Güte  steht  ihm  nicht  nach:
Cod.  Vatic.  antiq.  512  saec.  X.  Nebst  dem  200-  Briefe
vor  de  nuptiis  hat  auch  er  den  Brief  ad  Julianam  de  viduitate
und  stimmt  hierin  mit  dem  vorhergehenden  Codex  meist  überein.
Diese  zwei  Briefe,  so  wie  die  Fragmente  des  164.  Briefes,
welche  sich  im  Cod.  Reginensis  407  saec.  X.  befinden,  hat  Hr.
Prof.  Schenkl  für  mich  verglichen.
Im  Regin.  286  saec.  XI.  war  ep.  39  und  202  zu  collationiren.
  Zudem  sind  noch  in  diesem  Codex  von  Fol.  73  b  bis
79  a  eine  Menge  ganz  kleiner  Bruchstücke  aus  wenigstens  30
Briefen,  deren  Titel  von  Fol.  71  bis  73  a  angeführt  sind.  Diese
            
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