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Zimmer mann.
gungen keine Vorstellungen, keine Seelenzuständc seien', eine
zu weitreichende Bedeutung beigelegt. Um auf psychologischem
Gebiet zu bleiben, habe er das Mannigfaltige der
Gleichheit und des Gegensatzes in den elementaren Empfindungen
in eine blosse Fiction verwandelt. Waitz dagegen, um das
Mannigfaltige derselben zu retten, verlegt es in den blossen
,Nervenreiz' und bleibt dadurch gänzlich auf physiologischem
Gebiet! Resl (a. a. O. Zeitschr. f. ex Phil. VI, 2. S. 178
Vergl. ebendas. VIII, 3. S. 266) vermied diesen Fehler, indem
er, was Waitz Nervenreiz nannte, für ,Empfindungen' erklärte
und in dem einzelnen Tone (wie Ilelmholtz im ,Klange') eine
Reihe von einzelnen Vorstellungen unterschied. Da er aber
auf die Lehre von den Obortönen, die erst 1862 (seine Abhandlung
ursprünglich bereits 1857) erschien, keine Rücksicht
nehmen konnte, so irrt er darin, dass er unter diesen Partialempfindungen
nur die nacheinander, durch die Zeiträume von jbis
24ooo Secunde getrennt, aus Eindrücken der einzelnen
Schallwellen mittels der Nerven auf die Seele hervorgehenden
einfachen Vorstellungen versteht. Nach Ilelmholtz sind
die Partialklänge der vernommenen ,Klangmasse' wirkliche
musikalische Töne, und die denselben entsprechenden ,Partialempfindungen'
der zusammengesetzten ,Klangempfindung' meiner
Ansicht zufolge wirkliche Tonempfindungen. Die von Resl
entwickelte Theorie, welche mit der von Lotze (Medicin.
Psycholog. S. 204) angedeuteten der ,psychischen Oscillationen'
sich berührt, begegnet wie diese der Schwierigkeit, die Lotze
(a. a. 0. S. 205) in die inhaltschwere Frage zusammenfasst:
wie sich die psychischen Elcmentarzustände, davon jeder einer
Luft- (oder Aether-) Schwingung entspricht, zu den qualitativ
bestimmten Empfindungen (wirklicher Töne und Farben) verhalten?
Resl erklärt, wesshalb musikalische Töne, bei denen
die Schwingungen (und folglich auch die den einzelnen Impulsen
der Schallwellen entsprechenden Partialempfindungen) periodisch
und gesetzmässig erfolgen, verglichen mit dem ungeregelten
Schall um ihrer Gleichartigkeit willen gefallen. Dass er damit
nur dasjenige Phänomen theoretisch begreiflich macht, welches
ich (Aesth. §. 519) Reinheit des Tons genannt habe, ist von
Pokorny (a. a. 0. S. 266) richtig erkannt worden. Für die
Lösung der eigentlichen Frage wäre die Theorie Eulers, die