Es genüge so viel an Beispielen; das Beigebrachte könnte
noch um ein Bedeutendes vermehrt werden.
Note I.
Bücherumfang nach Kameellasten berechnet.
(Zu S. 11). Die Gewohnheit der arabischen Gelehrten,
den Umfang der Bibliotheken nach Kameellasten zu bestimmen,
kann vielfach durch Beispiele belegt werden. Az-Zamachsari
3 sagt, die Tora bestehe aus tausend Capiteln, deren jedes
tausend Verse fasst und soll im Ganzen siebzig Kameellasten
betragen; Ibn an-Nadim berichtet, 4 dass indem drei
Tagereisen von Konstantinopel entfernten Haj kal eine Bibliothek
befindlich sei, die gegen 1000 Kameellasten beträgt;
Ibn Kajjim al-Gauzijjä sagt in seinem Buche oUü
5 ^Lä1II 5 dass der Umfang
des ganzen Talmud ungefähr eine halbe Maulthierlast
(Jju ausmache; Ibn al Chatlb schätzt 0 den
Umfang der Schriften des Abu Muhamined ibn Hazra aut
eine Karne
1 Sure II v. 85.
2 S u r e IV v. 151 und noch an vielen anderen Stellen.
3 Kassäf zu Sure xk
4 Fihrist Bd. I p. 26.
5 Leidener Hschr. cod. Testa nr. 1510 Blatt 113 verso.
6 Dozy im Catalog. Codd. Orient. Lugd. Batav. I p. 230 penult.