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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

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Goldziher.

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£i  vldsLiJi  i$ty  U4|f  Wenn  also  Ibn  Faris  eine  Apologie
der  addäd  schrieb,  so  batte  diese  ohne  Zweifel  dieselbe  Tendenz: ­
  die  nämlich,  die  arabische  Sprache  gegen  die  sLtV^I  JjM
gegen  welche  al-Anbari  in  dem  eben  citirten  Stücke
zu  Felde  zu  ziehen  sich  rüstet,  zu  vertheidigen.
c)  Ibn  Färis’  Standpunkt,  den  er  der  Synonymik  gegenüber ­
  einnimmt.  Hamza  al-Isphahäni,  ein  Gelehrter  iranischen ­
  Ursprunges,  ebenfalls  einer  Derjenigen,  welche  auf  ihr
Iranierthum  pochend,  innerhalb  des  Islam  dasselbe  wieder  in  den
Vordergrund  zu  drängen  suchten,  und  der  dieser  Bestrebung
auch  in  der  Sprachgelehrsamkeit  Ausdruck  gab  ',  will  den  Synonymenreichthum
  der  arabischen  Sprache  dadurch  ins  Lächerliche ­
  ziehen,  dass  er  auf  die  besonders  reichlich  bedachte

<3-  gruppe  das  witzige  Wort  ironisch  anwendet:
,die  Namen  für  den  Begriff  Unglücksfall
gehören  auch  zu  den  Unglücksfällenb  Allerdings,  wenn  diese
Namen  nicht  verschiedene  Momente  und  Schattirungen  eines
und  desselben  Begriffes  ausdrückten,  vielmehr  einander  vollkommen ­
  deckten.  Dass  dies  Letztere  nicht  der  Fall  ist,  mussten
alle  diejenigen  Sprachgelehrten  vertheidigen,  die  in  dem  Punkte
der  Synonymik  die  Ehre  der  arabischen  Sprache  retten  wollten.
Dahin  gehört  natürlich  auch  unser  Ibn  Färis.  Er  stellt  sich
diesbezüglich  ganz  auf  seines  Lehrers  Abu-l-'Abbäs  Ta'lab’s
Standpunkt,  indem  er  die  Existenz  von  Synonymen  im  eigentlichen ­
  Sinne  des  Wortes  in  Abrede  stellt;  vielmehr  behauptet
er,  dass  verschiedene  Benennungen  eines  und  desselben  Gegen-1

  S.  diese  Beiträge  I  p.  45  des  Sonderabdrnckes.
2  at-Ta r älibt's  Fikh-al-lu'^a  (Dahdfth)  p.  fpp
            
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