Beiträge znr Geschichte der Sprachgelehrsamkeit bei den Arabern.
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Diese Auslassungen des Ibn Färis sind als polemische
Expectorationen gegen jene Schule zu betrachten, welche die
griechische Philosophie und Poesie ', die durch die Nichtaraber
in die Welt gesetzten Künste und Wissenschaften hoch über
alles Dasjenige stellen, was je die Araber geleistet, und namentlich
von der Poesie der Letzteren sagen, dass sie in metrischer
Beziehung mit der griechischen gar nicht verglichen
werden könnte, vielmehr nur dem Wolfsgeheul und dem Gebrüll
irrenden Wildes gleichkomme. 2
Von diesem Gesichtspunkte aus sind dann mehrere Punkte
des fikh al-luga zu betrachten; so
a) die Darlegung dessen, dass es unmöglich ist, das ganze
Material der arabischen Sprache zu beherrschen (s. oben Cap.
III), welche ganz gewiss im Dienste dieser Verhimmelung der
arabischen Sprache steht;
b) die Auffassung der addäd, wie sie Ibn Färis in einem
besonderen Kapitel des f. al-1. und in einer besonderen Monographie
darlegt. Nun waren es aber eben die Verächter
der arabischen Sprache, welche die Möglichkeit, dass ein Wort
entgegengesetzte Bedeutungen in sich vereinige, als Mangel
der arabischen Sprache anführten. 3 Wir wissen dies aus
einer Angabe desAbüBekr b. al-Anbäri, welcher ein Buch
über die addäd schrieb und in der Einleitung desselben auf
diesen Vorwurf gegen die arabische Sprache reflcctirt; er sagt; - 1
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1 as-WahrestanT Kitäb al Milal p. stellt den Homer sehlhoch
und citirt Stellen aus seinen Werken, doch stellt auch erdie Ansicht
auf, dass das Metrum nicht zu den Bedingungen eines griechischen Gedichtes
gehöre (ibid. p. (G. iLili'.
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2 Bei Ibn ’abdi Kabbihi. Hscbr. der Hofbibliothek cod. Mixt. nr. 318
Blatt 188 verso.
3 Newä’i führt im Muhäkernet al-lugatain unter den Vorzügen der
türkischen Sprache an, dass es ihr möglich ist in einem einzigen Worte
fünf incompatible Bedeutungen zu vereinigen.
4 bei as-Sujütij Muzhir Bd. I p. GP