528
6 o 1 d z i li e r.
(p. t J t u f cy-sxJ! oü); über die Lautharmonie in zwei aufeinander
folgenden Worten (p. 1‘H pLot). Ein besonderes Kapitel
wird ferner denjenigen Ausdrücken gewidmet, welche nur dann
angewendet werden können, wenn der zu benennende Gegenstand
zwei oder mehrere Eigenschaften, die in jedem speciellen
Fall näher bezeichnet sind, in sich vereinigt, (p. Ph oIj
0 0 -O Ä
iuc> ^ e * n Uebergang
zu dem Kapitel der denen Ibn Färis desgleichen
eine Besprechung gewidmet hat, (p. M uaoLaiLl £ ljL)
welche wieder den Uebergang zur Synonymik bilden, die einer
eingehenden Erörterung unterworfen wird. Mit dieser aber
werden wir es noch im vierten Kapitel dieser Abhandlung zu
thun haben.
III. Wenn wir den im Obigen skizzirten Inhalt des fikhal-luga
von Ibn Färis nochmals überblicken, so wird sich uns
von selbst die Ueberzeugung aufdrängen, dass in diesem Werke
eine Einleitung in die Lexicologie der arabischen Sprache
vorlag, und dass diese Arbeit ein ziemlich systematisches Ganzes
dieser damals im Entstehen begriffenen Wissenschaft dargeboten
haben mochte. Aber besonders über das Schicksal des Ibn Faris’schen
Werkes erfahren wir daraus noch Eines. Ibn Färis
hat nämlich einen grossen Theil seiner früher selbstständig
abgefassten Monographieen bei der Ausarbeitung des fikh-al-luga
in dieses grössere, encyklopädische Werk hineingearbeitet und
dem hauptsächlichsten Inhalte nach in dasselbe aufgenommen.
So z. B. mochten die Abhandlungen über addäd, itbä', über
Sprachfehler der Dichter, das meiste Material für die betreffenden
Abschnitte des später geschriebenen grösseren, encyklopädischen
Werkes liefern. Daher kommt es auch, dass jene
durch dieses überflüssig gemacht, von letzterem verdrängt
wurden, so dass das grössere Buch die Monographieen überdauerte
und diese den Bibliographen nicht einmal dem Namen
nach mehr bekannt sind. Wenn die Monographie nicht ihrem
bedeutendsten Inhalte nach in das grössere Buch aufgenommen
wurde, so konnte sie dann in der That ihr Leben auch weiter