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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

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6  o  1  d  z  i  li  e  r.

(p.  t J t u f  cy-sxJ!  oü);  über  die  Lautharmonie  in  zwei  aufeinander ­
  folgenden  Worten  (p.  1‘H  pLot).  Ein  besonderes  Kapitel
wird  ferner  denjenigen  Ausdrücken  gewidmet,  welche  nur  dann
angewendet  werden  können,  wenn  der  zu  benennende  Gegenstand ­
  zwei  oder  mehrere  Eigenschaften,  die  in  jedem  speciellen
Fall  näher  bezeichnet  sind,  in  sich  vereinigt,  (p.  Ph  oIj
0  0  -O  Ä
iuc>  ^  e * n  Uebergang
  zu  dem  Kapitel  der  denen  Ibn  Färis  desgleichen
eine  Besprechung  gewidmet  hat,  (p.  M  uaoLaiLl  £  ljL)
welche  wieder  den  Uebergang  zur  Synonymik  bilden,  die  einer
eingehenden  Erörterung  unterworfen  wird.  Mit  dieser  aber
werden  wir  es  noch  im  vierten  Kapitel  dieser  Abhandlung  zu
thun  haben.
III.  Wenn  wir  den  im  Obigen  skizzirten  Inhalt  des  fikhal-luga
  von  Ibn  Färis  nochmals  überblicken,  so  wird  sich  uns
von  selbst  die  Ueberzeugung  aufdrängen,  dass  in  diesem  Werke
eine  Einleitung  in  die  Lexicologie  der  arabischen  Sprache
vorlag,  und  dass  diese  Arbeit  ein  ziemlich  systematisches  Ganzes
dieser  damals  im  Entstehen  begriffenen  Wissenschaft  dargeboten
haben  mochte.  Aber  besonders  über  das  Schicksal  des  Ibn  Faris’schen
  Werkes  erfahren  wir  daraus  noch  Eines.  Ibn  Färis
hat  nämlich  einen  grossen  Theil  seiner  früher  selbstständig
abgefassten  Monographieen  bei  der  Ausarbeitung  des  fikh-al-luga
in  dieses  grössere,  encyklopädische  Werk  hineingearbeitet  und
dem  hauptsächlichsten  Inhalte  nach  in  dasselbe  aufgenommen.
So  z.  B.  mochten  die  Abhandlungen  über  addäd,  itbä',  über
Sprachfehler  der  Dichter,  das  meiste  Material  für  die  betreffenden ­
  Abschnitte  des  später  geschriebenen  grösseren,  encyklopädischen
  Werkes  liefern.  Daher  kommt  es  auch,  dass  jene
durch  dieses  überflüssig  gemacht,  von  letzterem  verdrängt
wurden,  so  dass  das  grössere  Buch  die  Monographieen  überdauerte ­
  und  diese  den  Bibliographen  nicht  einmal  dem  Namen
nach  mehr  bekannt  sind.  Wenn  die  Monographie  nicht  ihrem
bedeutendsten  Inhalte  nach  in  das  grössere  Buch  aufgenommen
wurde,  so  konnte  sie  dann  in  der  That  ihr  Leben  auch  weiter
            
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