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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

Beiträge  zur  Geschichte  der  Sprachgelehrsamkoit  bei  den  Arabern.

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/Wenn  Sorgenlast  mein  Herz  auch  drückt  so  denk’  ich:
,Vielleicht  folgt  auf  dem  Fuss  der  Qual  Erlösung!
,Ein  Kätzchen  ist  mein  Trinkgenoss,  das  Lämpchen
,Geliebte  mir,  und  wahre  Herzensfreude,
,Die  kann  ich  nur  an  meinen  Büchern  findend
Das  fikh  al-luga  umfasst  dann  ausser  diesen  allgemeinen
Abschnitten,  noch  einige  besondere  Abschnitte  aus  dem  Gebiete
der  Lexicologie,  doch  diese  sind  auch  nur  insoferne  etwas
specieller,  als  in  denselben  nicht  mehr  die  Sprache  im  Allgemeinen, ­
  sondern  die  Wörter  der  Sprache  den  Gegenstand
der  Verhandlung  bilden.  Welches  sind  die  sprachlichen  Mittel,
wodurch  der  Sprechende  seine  Rede  dem  Zuhörenden  verständlich ­
  machen  kann?  (Bd.  I  p.  ta 1 )  ao  ^  All  ^IhaiLt  oLj
Ci  ^  q  ^  ***  o  ^  y  o
£*LJI  Ij  Joüü!  ist  die  Frage,  die
d/en  Verfasser  in  diese  Gruppe  hinüberleitet,  zu  welcher  etwa
folgende  Paragraphen  gehören:  über  die  Stufen  der  Sprachausdrücke
  mit  Rücksicht  auf  deren  Klarheit  oder  Dunkelheit
(p.  Ha  ^  |*  AAJI  v_Lj'L.«  ^);  über  Wörter,
die  der  spätere  Sprachgebrauch  gänzlich  aufgegeben  hat  (p.  Hv
.  -  o  y  .
A+-g-*JI  3);  über  diejenigen  Ausdrücke,  welche  erst  mit  der
Einführung  des  Islam  auftauchen  oder  eine  bestimmte  Bedeutung
gewinnen  2  (p.  ItG  aUjcSL^M  ;  über  die  Behandlung
von  Fremdwörtern  (p.  ItT  wO**-£Jt  £);  über  Wortzusammonschmiedung,
  d.  h.  über  das  Zusammenziehen  zweier  Wörter
in  eines,  so  dass  daraus  ein  drittes,  selbstständiges  entsteht 3

1  Antwort:  1)  durch  i_.fi  c  l ;  2)  durch  i,_6.  .^  X.
2  Vgl.  Ahlwardt,  Bemerkungen  über  die  Aechtheit  der  altarabischen  Gedichte ­
  p.  2.

W  ^  ü  ^  o  ^  ?  u  -
3  Z.  B.  ,  .v.  .  r-  Nisbenbildung  aus  Aaä  :  das  sonderbarste  Beispiel ­
  dieser  Gattung  mag  wohl  eine  Nisbenbildung  sein,  in  welcher
in  einem  Worte  sowohl  des  Vaters  als  auch  der  Mutter  Heimath  zum

Ausdruck  kömmt:
p.  vv  Wüstenfeld)

&JI  ( Ibü  Challikän  Nr.  675,  Bd.  VII
,i  ,  w
|yA  JsLjI
            
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