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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

Beiträge  zur  Geschichte  der  Rprachgelehrsamkeit  hei  den  Arabern.

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der  strengen  wissenschaftlichen  Kritik  bestehen  können,  als
wenn  wir  unsere  Annahmen  auf  die  bestbeglaubigten  historischen
Quellen  stützen:  denn  jene  Sätze  haben  ein  von  orthodox
muhammedanischem  Standpunkte  nicht  zu  beanstandendes  isnäd
hinter  dem  Rücken,  ein  isnäd,  das  auf  den  Juden  Ka'b  al
ahbar,  dieses  unfehlbare  Orakel  für  alte  Geschichten,  zurückführt. ­
  Wissen  wir  ja,  dass  selbst  Ibn  Chaldün  trotz  seiner
den  Traditionen  entgegengebrachten  kühnen  Kritik,  den  hergebrachten ­
  Respekt  vor  unzweifelhaften  Traditionen  dennoch
nicht  verläugnen  konnte.  Und  eine  unzweifelhafte  Nachricht ­
  musste  noch  der  Skepsis  des  Ibn  Färis  ein  Satz  über
,Ursprünge'  scheinen,  wenn  an  ihrer  Spitze  Ka r b  al-ahbär  zu
lesen  ist.  —
Es  scheintauch,  dass  er  über  Poesie  weitläufig  handelt;
er  beschäftigt  sich  namentlich  mit  der  Beantwortung  der  Frage:
warum  Gott  immer  mit  Entschiedenheit  die  Zumuthung  zurückweist, ­
  als  sei  sein  auserwählter  Prophet  ein  Dichter?  (Bd.  II
p.  PPf 1 )  Wir  haben  schon  oben  erwähnt,  dass  er  auch  über
die  von  Anderen  bestrittene  Thatsache  handelt,  dass  die  alten
als  klassisch  geltenden  Dichter  in  sprachlichen  Dingen  nicht
unfehlbar  sind.  ,Die  Dichter',  sagt  er  hier 1  ,sind  die  unbeschränkten ­
  Herren  der  Rede;  sie  können  das  Kurze  lang
machen,  das  Lange  als  kurz  behandeln,  sie  dürfen  in  ihrer
Darstellung  Andeutungen  und  Hinweisungen  anwenden,  die
Silben  zusammenziehen  und  metaphorische  Ausdrücke  gebrauchen, ­
  das  uoxepov  itpitepov  anwenden:  aber  Verstösse  gegen  das
i'räb  oder  eine  von  dem  richtigen  Gebrauche  eines  Wortes
abweichende  Anwendung  desselben  ist  ihnen  nicht  gestattet'.  —

(jv—-5  *

nicht  übersetzt,  da.  es

mir  zweifelhaft  ist,  ob  ich  hier  richtig  so  lese  und  es  als:  ,sie  schmähen,

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spotten 4  auffasse,  oder  ob  es  gelesen  werden  soll.
            
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