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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

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Gol  d  zih  er.

aber  dennoch  hervorheben,  dass  nach  dem  Berichte  Ibn  an-Nadim’s
  der  Verfasser  des  Kitäb-al-'ajn  zu  seinem  Schüler
sagt:  ,dass  wenn  Jemand  nach  der  von  ihm  selbst  vorgezeichneten ­
  Art  die  Combinationen  des  arabischen  Alphabetes  zusammenstellen ­
  würde,  er  in  dieser  Weise  den  ganzen  Sprachschatz
des  Arabischen  erschöpfend  darstellen  könnte'  *,  es  sei  denn,
dass  auch  die  Echtheit  dieser  Worte  angezweifelt  würde,  welche
jedoch  mit  der  Frage  über  die  Authenticität  des  Kitäb-al-ajn
nicht  zusammenhängt.  Uebrigens  wird  auch  noch  von  Abu
Mälik  'Amr  b.  Kirkira  erzählt,  dass  er  die  ganze  luga  in
Gedächtniss  bewahrte 2  wonach  denn  die  Behauptung  des  Ibn
Färis:  ,es  ist  nicht  auf  uns  gekommen,  dass  auch  nur  einer
der  vor  uns  lebenden  udabä  die  Kenntniss  der  ganzen  luga
für  sich  in  Anspruch  genommen  hätte'  einer  Einschränkung
bedürfte.
Neben  diesen  die  arabische  Lexicologie  einleitenden  Abhandlungen, ­
  bespricht  Ibn  Färis  noch  einige  andere  Fragen,
welche  streng  genommen  nicht  oben  in  die  lexicologische  Isagogik
  gehören,  aber  nach  der  Ansicht  des  Verfassers,  als  nah
verwandtes  Grenzgebiet  der  Philologie,  doch  in  diesem  Zusammenhänge ­
  besprochen  werden  mussten.  So  spricht  er  in  diesem
Werke  über  die  arabische  Schrift  (Bd.  II  p.  Ivo  Jyül  ub
JaiU  Er  beweist  in  diesem  Capitel,  dass  Adam
es  war,  der  300  Jahre  vor  seinem  Tode  die  Schriften  sämmtlicher
  Sprachen  zuerst  schrieb,  dass  mit  der  Stindfluth  diese
Kunst  in  Vergessenheit  gerieth,  bis  sie  dann  später  wieder
aufgefrischt  wurde,  namentlich  die  arabische  wieder  durch
Isma'il  zuerst  angcwendet  wurde.  Freilich  stimmt  die  Reproduction
  diese)'  Fabeln  und  deren  Verbreitung  als  wissenschaftliche ­
  Axiomata  nicht  ganz  gut  zu  dem  obenerwähnten  Programm
des  Verfassers;  doch  vergessen  wir  nicht,  dass  diese  Sätze
nach  dem  Massst.abe  arabischer  Wissenschaft  ganz  ebenso  vor

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  Fihrist  al  'ulüm  ed.  Flügel,  Bd.  I  p.  9  ( \  V  ,.<f  «J
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2  ibid.  p.  11  Lgii"  kii)!
            
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