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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 73. Band, (Jahrgang 1873)

Beiträge  zur  Geschichte  der  Sprachgelelirsamkeit  bei  den  Arabern.

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fasser  selbst  nachgesucht  wurde.  Selbst  die  Stellung,  die  der
Verfasser  seinem  Schüler  und  Beschützer  gegenüber  einnahm,
der  selbst  eine  Säule  der  arabischen  Lexicographie  und  Besitzer
einer  immensen  lexicologischen  Bibliothek  ] ,  ihn  in  der  Ausarbeitung ­
  des  jüÜJI  süi  aufmunterte,  zeigt  uns,  dass  die  Verkennung ­
  von  Seiten  der  Nachwelt  kein  Vorbild  an  der  Würdigung ­
  der  Zeitgenossen  vorfand.
As-Sujüti,  der  wie  wir  oben  sahen,  eine  vom  Verfasser
selbst  beglaubigte  Abschrift  des  Werkes  benutzte,  gibt  uns
Gelegenheit  den  Inhalt  des  Ibn  Färis’schen  fikh  al-luga  aus
den  im  Muzhir  zerstreuten  Excerpten  zu  reconstruiren.  Ich
zweifle  nicht  daran,  dass  ich  keine  überflüssige  Arbeit  unternehme, ­
  wenn  ich  nach  dieser  Anleitung  mich  bemühe,  eine
Inhaltsübersicht  dieses  Werkes  zu  bieten,  durch  welche  im
Einzelnen  bestätigt  werden  soll,  was  ich  vorhin  über  die  literarischen ­
  Bestrebungen  des  Verfassers  aufstellte.  Ich  bin  hier
einzig  und  allein  auf  as-Sujüti  angewiesen;  doch  glaube  ich,
dass  dieser  Gelehrte  nichts  Wichtiges  vom  fikh  al-luga  zurück-Hess,
  wenigstens  berechtigen  uns  seine  Worte:  kddk  tXiV
Ick®  £  hjJ  Lo  darauf  zu  scliliessen.  Unsere  Inhaltsübersicht ­
  dürfte  demnach  als  eine  ziemlich  erschöpfende  gelten.
Die  JyaJ  des  Ibn  Faris’schen  fikh-al  luga  behandelten
folgende  Fragen:  Wie  entstand  die  arabische  Sprache  zu  aller
Anfang  (I  p.  a.)? 3 ;  welches  sind  die  Wege  zur  authentischen
Kenntnissnahme  von  dem  klassischen  Sprachmaterial  ?  (I  p.  ("♦

'  Nach  Muzhir  I  p.  f:<j  betrug  sie  60Kameellasten
Jüüt  £  aJ  Jlfti  aulc
ÄJt-Uf  dJ-jk  Seine  ganze  Bibliothek  betrug  nach  Ibn
al  Atlr  (bei  Quatremfere  Memoire  sur  le  goitt  des  livres  eliez  les
Orientaux,  Paris  1838  p.  17)  400  Kameellasten,  oder  (Flügel  Gramm.
Schulen  p.  241)  117.000  Bände.  —  Siehe  unsere  Note  zu  Ende  dieser
Abhandlung.
2  ibid.  I  p.  190.
3  Er  entscheidet  sich  für  die  conventionelle(0&Ei)  Sprachentstehung
            
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