Beiträge zur Geschichte der Sprachgelelirsamkeit bei den Arabern.
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fasser selbst nachgesucht wurde. Selbst die Stellung, die der
Verfasser seinem Schüler und Beschützer gegenüber einnahm,
der selbst eine Säule der arabischen Lexicographie und Besitzer
einer immensen lexicologischen Bibliothek ] , ihn in der Ausarbeitung
des jüÜJI süi aufmunterte, zeigt uns, dass die Verkennung
von Seiten der Nachwelt kein Vorbild an der Würdigung
der Zeitgenossen vorfand.
As-Sujüti, der wie wir oben sahen, eine vom Verfasser
selbst beglaubigte Abschrift des Werkes benutzte, gibt uns
Gelegenheit den Inhalt des Ibn Färis’schen fikh al-luga aus
den im Muzhir zerstreuten Excerpten zu reconstruiren. Ich
zweifle nicht daran, dass ich keine überflüssige Arbeit unternehme,
wenn ich nach dieser Anleitung mich bemühe, eine
Inhaltsübersicht dieses Werkes zu bieten, durch welche im
Einzelnen bestätigt werden soll, was ich vorhin über die literarischen
Bestrebungen des Verfassers aufstellte. Ich bin hier
einzig und allein auf as-Sujüti angewiesen; doch glaube ich,
dass dieser Gelehrte nichts Wichtiges vom fikh al-luga zurück-Hess,
wenigstens berechtigen uns seine Worte: kddk tXiV
Ick® £ hjJ Lo darauf zu scliliessen. Unsere Inhaltsübersicht
dürfte demnach als eine ziemlich erschöpfende gelten.
Die JyaJ des Ibn Faris’schen fikh-al luga behandelten
folgende Fragen: Wie entstand die arabische Sprache zu aller
Anfang (I p. a.)? 3 ; welches sind die Wege zur authentischen
Kenntnissnahme von dem klassischen Sprachmaterial ? (I p. ("♦
' Nach Muzhir I p. f:<j betrug sie 60Kameellasten
Jüüt £ aJ Jlfti aulc
ÄJt-Uf dJ-jk Seine ganze Bibliothek betrug nach Ibn
al Atlr (bei Quatremfere Memoire sur le goitt des livres eliez les
Orientaux, Paris 1838 p. 17) 400 Kameellasten, oder (Flügel Gramm.
Schulen p. 241) 117.000 Bände. — Siehe unsere Note zu Ende dieser
Abhandlung.
2 ibid. I p. 190.
3 Er entscheidet sich für die conventionelle(0&Ei) Sprachentstehung